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Montag, 31. März 2008

Die "Welt" ist nicht genug!

Nicht nur in der "Welt Kompakt" finden wir QR-Codes.

Hier haben wir einen aus dem "Main-Echo", der Nummer 1 Tageszeitung am bayerischen Untermain. Es handelt sich um eine Mobile Tagging Offensive im Einzelhandel. Der Tagpreneur "Jeanstreff" in Aschaffenburg hat sich anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums nicht in die Fänge der Nostalgie begeben, sondern in die futuristischen Weiten der 2D-Codes.

Das Gewinnspiel "Knack den Code" bringt hier jedem Teilnehmer, der den tag entschlüsselt, einen fünf Euro Einkaufsgutschein - und somit schon mal ungefähr die Downloadgebühren für den Reader - und die Teilnahme an einer Auslosung von exklusiven Gewinnen. Morgen (1.April) startet die 25-tägige Mobile Tagging-Aktion. In diesem Zeitraum werden auch erstmals Tagging-Shirts im Laden zum Verkauf angeboten.

Diese Aktion wird von Tagnition technisch unterstützt und instensiv begleitet. Das junge Team um Marvin Hegen will mit der Umsetzung dieser Kampagne weitere empirische Daten beim Einsatz von Mobile Tagging sammeln. Hier soll auch die neugestaltete Produktpalette - deren Relaunch zusammen mit der neugestalteten Webseite im April präsentiert wird - in Anwendungs- und Praxisorientierung optimiert werden.

Daher läuft hierbei nicht nur der Code-Generator von Tagnition, sondern es findet ein erster Testlauf der Neukonzipierung, angefangen vom Werbekonzept sowie der Aufklärung über Reader und deren Funktionsweise bishin zu der technischen Anwendung bei Unternehmen und Endkunden, statt. Wir werden vor Ort sein und einen Einblick in die Umsetzung eines solchen Events geben. Wir werden über die Designs der Shirts und Codes sowie Werbung und Resonanz beim Publikum berichten. Bleibt dran!

2D-Codes grüßen Golden Gate Bridge


Betrachtet man amerikanische und europäische Tarife in Bezug auf das mobile Internet, fällt auf, dass bei den Amerikaner sogar wesentlich günstigere Bedingungen vorherrschen als bei uns.
Dennoch sind im Bereich Mobile Tagging bisher wenige erfolgreiche und aufsehenerregende Projekte aus den U.S.A zu uns durchgedrungen.
Neuerdings jedoch sollen in San Francisco 2D-Barcodes flächendeckend in über 500 Restaurants, Geschäften und Unternehmen getestet werden.
Von der Plattform Citysearch San Francisco und Antenna Audio können die Barcodes erworben werden. Die Codes werden einerseits auf Schaufenstern angebracht, damit interessierte Bummler direkt auf die Webseite des jeweiligen Geschäfts gelangen können, und anderseits an dutzenden öffentlichen Stellen in San Francisco, von wo aus man kostenlos auf audiovisuelle Stadtführungen von Antenna Audio zugreifen.
Dabei handelt sich um das bislang größte Pilotprojekt dieser Art in den Vereinigten Saaten und laut Michael Peek von Citysearch San Francisco um ein richtungsweisendes: "I think it's the next step for both consumers and businesses. It forms a bridge for window-shopping people. They'll be walking by a shop or restaurant and want to know what it's about, but they don't want to commit to a conversation to find out. This is an easy way to find out."

Quelle: SFGate

Freitag, 28. März 2008

Tagpreneure (12) - Emma Cott


Wer sind Sie? (Kurze Vorstellung Ihres Unternehmens)

TOCA ME ist ein unabhängiges Design Studio mit Sitz in München. Der Fokus der Designagentur liegt auf Kreativität und Design – von Beratung über Konzeption und Gestaltung bis hin zur Realisation und Betreuung klassischer und interaktiver Projekte in den Pereichen print, web, event, virtual worlds und design community.
Emma cott ist ein label von TOCA ME gegründet im Februar 2008.

In welchem Umfeld nutzen Sie Mobile-Tagging? (Beschreibung Ihrer Aktion)

Derzeit versuchen wir, verschiedenste Einsatzmöglichkeiten auszuloten. Angefangen haben wir mit unserem Weihnachtsmailing, das aus einer Postkarte mit einem großen qr-code auf der Vorderseite bestand. Dann haben wir Plakate mit qr-codes für unsere design conference ausgestattet, die auf unsere mobile website verwiesen. Im Februar haben wir schließlich das label emma cott gegründet. Die kollektion besteht einerseits aus shirts mit qr-code pixelmustern. Andererseits kann sich jeder auf unserer website sein eigenes motiv zusammenstellen, das auf die eigene Profilseite seiner Lieblings-Community verweist. Man kann dabei aus verschiedenen Motiv-Module wie „date me“, „follow me“, „add me“ etc. auswählen. Ebenso lässt sich die eigene aktuelle Ebay Auktion zur Schau stellen oder der Verweis zu den neuesten youtube-videos.
Der nächste Schritt liegt jetzt in der Beantwortung von Kundenanfragen und dem Ausarbeiten geeigneter Konzepte.


Warum haben Sie 2D-Codes anderen Technologien, wie SMS-Service, Bluetooth oder RFID, vorgezogen?

Von einer Präferenz kann hier nicht gesprochen werden. SMS-Service lassen sich ja wunderbar mit qr-codes kombinieren. Mit Bluetooth haben wir auch bereits experimentiert. Nur stellen da u.a. die Hardware-Kosten immer noch eine Hürde dar. Ebenso im Bereich RFID. Aber interessant wird es erst dann, wenn man alles miteinander kombinieren kann.

einen großen vorteil sehen wir bei qr codes darin, dass nicht nur die kodierung von informationen im vordergrund steht, sondern dass der code an sich grafisch gesehen eine sehr ästhetische form hat und somit auch als gestaltungselement eingesetzt werden kann.

Welche Ziele verfolgen Sie mit dem Einsatz von Mobile-Tagging?

Auf der einen Seite wollen wir herausfinden, welche neuen Kommunikationsformen und somit Einsatzmöglichkeiten möglich sind – wir erforschen einfach gerne neue Trends. Weiterhin ist es natürlich spannend zu sehen, wie und ob qr codes zu einem (von vielen seit jahren ersehnten) Durchbruch von Mobile Marketing beitragen können.


Warum haben Sie sich für den Einsatz dieses speziellen Codes entschieden? (QR-Code, Datamatrix, Beetagg, Shotcode, usw.)

Anfangs haben wir noch beide Codes (qr code & datamatrix) nebeneinander verwendet. Aber der Markt hat schnell gezeigt, dass sich qr codes eigentlich bereits durchgesetzt hat auch wenn manche dies immer noch bestreiten. Und leider muss man hier nach der Devise „follow the trend“ arbeiten, da sich schließlich ein Standard durchsetzen wird. Außerdem ist der qr code von seiner Form her der schönste.



Wie war die Resonanz auf Ihr Projekt? (optional)

Zugegeben: wie alles neues, muss sich mobile tagging auch hierzulande ersteinmal bemerkt machen. Aber wir hatten gutes Feedback, was zeigt, dass Interesse besteht. v.a. bei emma cott haben wir reges Interesse von der Presse wie auch von den End-Usern.


Wie schätzen Sie die Zukunft des Mobile-Tagging ein? (Prognostizierte Entwicklung und Wünsche)

Was second life letztes Jahr der Presse-Hype war, ist dieses jahr mobile tagging. Aber da es weitaus simpler ist, steckt definitv ein enormes Potenzial drin. Jedoch müsste dazu einfach jedes neues Handy ab sofort mit einer reader software ausgestattet sein!

Was möchten Sie noch sagen?

wear your profile and tag yourself! www.emmacott.com

QR-Code is in da Club

Achtung! Pünktlich zum Wochenende geben wir vom Mobile Tagging Blog den Ausgehtipp. Auf Clubstar.net habe ich eine interessante Meldung gefunden. Der Club 8Seasons in München setzt ab sofort auch auf Mobile Tagging. Style und Innovation wird hier groß geschrieben, daher werden hier bereits QR-Codes auf Plakate und Werbung gedruckt.

Der Inhalt ihrer Codes geht "von freiem Eintritt, über Einträge auf die Gästeliste bis hin zu Geschenken..." heißt es hier. Das Ganze funktioniert, wie ich dem Bericht entnehme, nicht mit dem mobilen Internet!, sondern mit einer Direkt-SMS. Keine schlechte Idee. Man ist bemüht Tagging zu etablieren. Selbstverständlich ist der Hauptverwendungszweck von QR-Codes die Realisierung von Direktlinks. Aber In jedem Fall eine gute Strategie für den Start!

Auch auf der Homepage ist in einer Flashanimation zwischen einer Umfrage und der Bekanntmachung "Rauchen erwünscht" ein Code implementiert.


Dieser ist recht kurz zu sehen, daher eigentlich nur mit Real-Time-Erkennung zu taggen, sprich: nicht mit Java-Handys. Allerdings hat sich hier das Taggen bisher auch nicht gelohnt, da es ein Direktlink auf die Hauptseite ist, welche nicht mobil angepasst ist und somit bisher nicht mal vom N 95 geöffnet werden konnte. Mal schauen, was hier noch so kommt. Vom Style her ist einiges drin!

Es versteht sich, dass ich mich nur zu Rechercherzwecken auf diesen Websites befand:) Schönes Wochenende!

Quelle: http://www.clubstars.net/pix/news.php?page=3

Donnerstag, 27. März 2008

Schlauer QR-Kaffee

Schwarz ohne Zucker mit QR-Code, bitte! Kaffeesatz lesen war gestern, der Kaffee von Morgen wird mit dem Handy gescannt. Für alle Tagpreneure die allmorgentliche Ration an Koffein und News :-)


http://mobilecrossmedia.blogspot.com/2008/03/cup-of-good-morning-america.html

Noch mehr von solchen Ideen findet Ihr auf den Flickr Seiten.

Taggen und Locken mit dem QR-Code


Auf der Orbit-iEX wird getaggt, was das Zeug hält. Und das ist eine Premiere im Veranstaltungswesen. Auf der größten Schweizer IT-Messe wird vom 20. bis 23. Mai der QR-Code sowohl in die Logistik als auch in das Marketing eingebunden.

An jedem Stand werden Codes auf weiterführende Informationen verlinken. Die Codes "informieren" über Generelles wie Öffnungszeiten und Spezielles wie den Aussteller am Stand, Produkte, Themen der Orbit-Konferenz etc.

Desweiteren kann man sich - nutzt man diesen Service - ein Gratisticket für die Messe bestellen. Hier steckt die Antrazit dahinter, wir hatte Sie bereits als Tagpreneure interviewt, die recht avangard mit dem Einsatz von QR-Codes am Start war.

Hier gehts zum Free-Entre:

Quelle: http://www.onlinepc.ch/index.cfm?page=104029&artikel_id=16370

BookCrossing mit Datamatrix


Überall, wo es um Codes und IDs geht, liegt der Einsatz von Mobile Tagging nahe. So auch bei der vollkommen abgefahrenen BookCrossing-Community. Hier hatte man die Idee, in der Öffentlichkeit Bücher liegen zu lassen. Diese Bücher sind mit einer ID ausgestattet. Wenn es jemand findet kann er ähnlich wie bei der Coca Cola Kampagne - "Code im Deckel" - zu Hause am Computer den Code eingeben. Hier nimmt man allerdings nicht an einem Gewinnspiel oder Ähnlichem teil, man lässt sich die Geschichte dieses speziellen Buches erzählen, man lässt sich durch die Gedanken anderer zu demselben inspirieren oder wird seine eigenen beim Lesen los.

Vor einigen Wochen war es im Forum mit QR-Codes im Gespräch und wurde abgelehnt, jetzt hat es laut dem englischen Roger eine Madam einfach mit der Datamatrix gemacht: Codes als Direktlink auf die Buchhistory. Super Idee! Einfach den Code generieren und auf dem Buch angebracht. Jederzeit und überall kann man Kommentare eingeben oder eigene loswerden. Und wir alle wissen, wie schnell sich der ein oder andere Gedanke verflüchtigt. Kompliment an Miia Ranta.

Quelle: http://2d-code.co.uk/bookcrossing-with-datamatrix-code/

Mittwoch, 26. März 2008

Wellenreiten mit QR-Codes



Dass in Sachen Einfallsreichstum im Umgang mit QR-Codes die Japaner als "inoffizielle" Weltmeister gelten, stellen sie immer wieder unter Beweis.
Diesmal handelt es sich allerdings um Produkte "Made in Australia". Mit den oben abgebildeten Surfboards kann man nicht nur auf Wellen, sondern auch direkt im Internet surfen.
Welch Metaphorik für Physical World Connection!
Die stylischen Surfbretter dienen übrigens als Werbeinstrumente bekannter asiatischer Unternehmen (aus der Automobil-, Elektro- und Mobiltelefonbranche) und werden u.a. als Preise für Surf-Wettbewerbe vergeben.

Quelle: Gallerie Japan Blog

Dienstag, 25. März 2008

Mobile Tagging für Dummies mit MC Cheffkoch

You don´t know tag? Aufgepasst! Ich darf Euch ein Dummy-Video zum Thema Tagging präsentieren. MC Cheffkoch erklärt Mobile Tagging. Man muss ja auch mal auf die Nicht-Business-Tagger schauen, gell. Viel Spass! Ich hoffe es gefällt...

Freitag, 21. März 2008

Nokia findet UpCode ausgezeichnet

Zunächst wünsche ich einen gesegneten Karfreitag allerseits und ein ordentliches Ende der Fastenzeit, falls gegeben:)

An diesem schönen Tag flüsterte uns ein grübelnder Primat, dass Nokia die Ergebnisse für Ihren 'Mobile Rules! 08' Contest raus hat. Und hier gibt es auch Mobile-Tagging News zu berichten. In einer der drei Hauptkategorien "Best Business Plan", "Best Mobile Application", "Best Technology Innovation" konnte ein Vertreter unseres Sektors auftrumpfen.

Bei einer Zeremonie im Herzen von Silicon Valley wurde UpCode unter "Best Mobile Applikation - Enterprise" ausgezeichnet. In der Pressemitteilung heißt es:

"UpCode parking is a 'point&click' mobile solution using the highly developed UpCode(TM) program, which enables a mobile phone to act as an optical reader to 'scan' any physical object, on any surface or on-screen by 'clicking' at a mobile barcode. UpCode is free for non-commercial and non- professional use and users pay only according to existing Internet tariffs charged by the mobile service provider. More information at: http://www.upc.fi/en/upcode/. "

Fällt mir recht schwer den Unterschied zu anderen Anbietern aus der Urteilsbegründung heraus zu lesen, aber hauptsachen Mobile-Tagging ruled! Glückwunsch an UpCode.

Kurzinfo zum UpCode:
- Der Upcode verwendet Datamatrix
- Diese kann nur von dem UpCode-Reader richtig erkannt werden
- In der Regel sind 6 Zahlen in dem Code verschlüsselt - der Reader weiß wo es hingeht
- Vergleichbar mit der Type-In-Funktion

Quelle: http://theponderingprimate.blogspot.com/

Donnerstag, 20. März 2008

Tagpreneure (11) - Systemgastronom Sausalitos

Wie es sein sollte. Kampagne entdeckt, angeschrieben und noch am selben Tag das Tagpreneure schreiben Posten. Sausalitos hat viel vor im Bereich Mobile-Tagging. Ein sehr interessanter Beitrag.




Wer sind Sie?


Die Marke Sausalitos zählt zu den wachstumsstärksten Unternehmen der deutschen Systemgastronomie. Spezialisiert auf ein breites Angebot an Cocktails und Speisen der Tex-Mex Küche, ist das Unternehmen im Segment Freizeitgastronomie klar positioniert.


In welchem Umfeld nutzen Sie Mobile-Tagging?

Im ersten Schritt werden alle Print-Kampagnen für unsere Events mit QR-Codes ausgestattet. Handy-Benutzer wurden mit einer Mobile-Website verbunden, die alle Informationen über das Event zeigen. Noch nicht so spannend, aber hier ist unser Ziel, dass unsere Gäste einen Erstkontakt mit dem Code erhalten.
Ab Juli in diesem Jahr werden wir es ganzheitlich in unsere Marketingkommunikation mit aufnehmen und es u.a. für den Couponing- und Zahlungsmitteleinsatz verwenden. Langfristig, je nachdem wie sich diese Thematik entwickelt, ersetzt es vielleicht die klassische Getränkekarte in Printform.


Warum haben Sie 2D-Codes anderen Technologien, wie SMS-Service, Bluetooth oder RFID, vorgezogen?

Hier kann ich mich meinen Kollegen anschließen. Der Einsatz von 2D-Codes im Bereich Marketing Kommunikation ist noch relativ neu. Den Vorteil sehen wir ebenfalls in der direkten Verknüpfung von Printmedien mit interaktiven mobilen Inhalten. Vor allem ein Unternehmen wie Sausalitos, das sich an ein junges Publikum wendet, für das ein Handy zum 24-Stunden-Kommunikationswerkzeug geworden ist, ist diese Ansprache ideal.


Welche Ziele verfolgen Sie mit dem Einsatz von Mobile-Tagging?

Unsere Kommunikationsstrategie basiert auf eine bestenfalls permanente Interaktion zwischen unserer Marke und unserer Zielgruppe.
Das Handy als "always on" Medium gewinnt rasant an Aufmerksamkeit. Vor allem werden Dienste aus dem mobilen Internet in letzter Zeit vermehrt von einer breiten Zielgruppe genutzt.
Flyer, Plakate, das Sausalitos Kundenmagazin oder die Kleidung des Personals wird zukünftig interaktiv und macht die Marke noch mehr erlebbar.


Warum haben Sie sich für den Einsatz dieses speziellen Codes entschieden?

Zur Wahl standen die beiden Code-Arten QR-Code und Datamatrix.
Nur diese beiden Codes werden momentan von den meisten Code-Readern unterstützt.
Die Wahl ist schlussendlich auf den QR-Code gefallen, da dieser bereits populärer ist als der Datamatrix-Code.
Bisher ist der QR-Code vor allem in Asien weit verbreitet.
Allerdings stellt sich auch in Europa ein deutlicher Trend Richtung QR-Code ein.


Wie schätzen Sie die Zukunft des Mobile-Tagging ein?

Asien macht es vor - wir hoffentlich nach! Meiner Meinung nach wird es in Deutschland sicherlich noch ein bis zwei Jahre dauern bis wir von einer Tendenz "Massentauglich" sprechen können. Je nachdem wie große Marken in der Konsumerbranche die Ansprache "Mobile tagging" in ihrer Kommunikation einsetzten und überhaupt vorsehen. Diverse Zeitungen setzen es bereits ein und haben sicherlich einen großen Einfluss auf die Entwicklung. Die nächste spannende Frage: Wie ist die Entwicklung in der Mobilbranche....


Was möchten Sie noch sagen?

Es wird auf alle Fälle spannend.

QR-Code auf Chip.de


Auf Chip.de haben wir einen QR-Code entdeckt. Dieser verlinkt eine mobil angepasste Bestenliste von Hifi-Produkten. Die Chip-Redaktion hat sie für Konsumenten angefertig, damit man sich vergewissern kann, ob man ein "Günstiges Top-Gerät oder teure Gurke?" vor sich hat.

Sie umfasst Digi-Cams, Displays, Drucker, Scanner und so weiter. Ziemlich cool zum Preisvergleichen! Denn wer mal wieder zum Shoppen das Haus verlassen will und dennoch nicht über den Tisch gezogen werden mag, der geht einfach auch diese Seite.

In dem Beitrag findet man sogar eine nette Erklärung wie man bei dem Nokia N95 den vorinstallierten Reader findet. Top!

Die Online-Plattform bietet selbstverständlich auch weiterhin ausführliche Produktbeschriebungen an. Aber falls es neue Anschaffung unterwegs zu machen gibt, könnt ihr hier: http://www.chip.de/news/Neu-bei-CHIP-Online-Bestenlisten-fuers-Handy_31230958.html#


nochmal auf Nummer sicher gehen.


Quelle: www.chip.de


Sausalitos mit Mobile-Tagging-Kampagne

Man lässt es langsam angehen, denn es ist eine recht kurzfristige Aktion. Im Sommer jedoch will man durchstarten! Sausalitos wird mobil.

Gestern haben wir eine Pressemitteilung von dem deutschen Systemgastronomen gefunden. Hier heißt es, man "setzt zukünftig für die Marketing- Kommunikation Mobile-Tagging ein: Eine innovative Kommunikation, welche verschlüsselte Motive auf interaktive Weise kommuniziert".

Den Startschuss markiert die Eröffnung des Sausalitos Beach Club in Hannover im April. Flyer, Plakate und Promotion- Artikel werden mit QR-Codes ausgestattet. Content ist der Link zur mobilen Website. Hier bekommt man Infos zu Events, Happy Hours und Ähnlichem.

Ich hatte mich ein wenig gewundert, da in der Pressemitteilung kein Wort von einer Reader-Software zu lesen war. Da habe ich nachgehakt. Die Aktion findet in Zusammenarbeit mit Kaywa statt. Der Download und Weiteres wird zu gegebener Zeit auf den Flyern und Plakaten publiziert. Aber man lässt sich da auch noch ein wenig Zeit. Richtig durchgestartet wird "in einer nationalen Kampagne im Sommer. Im Juli geht es los". Wir sind gespannt! In Kürze folgt ein ausführlicher Beitrag in unserer Reihe Tagpreneure.

Mittwoch, 19. März 2008

2D-Barcodes erobern nun auch den Luftraum


Heute bin ich auf einen sehr ausführlichen als auch äußerst interessanten Artikel über den Einsatz von 2D-Barcodes bei Fluggesellschaften in der New York Times gestoßen.
Dort ging es darum, wie 2D-Barcodes dazu beitragen können sowohl die Abwicklung beim Check-In zu erleichtern als auch die Kommunikation zwischen Fluggesellschaften und Passagieren um die mobile Dimension zu erweitern.
Derzeit läuft ein ausführliches Pilotprojekt mit der amerikanischen Continental Airlines. Das Unternehmen testet QR-Codes im Bereich Mobile Payment. Das Handy wird damit zum Boarding-Pass.
Das Interesse der Passagiere an einer solchen mobilen Lösung der Bezahlung ist scheinbar durchaus vorhanden: “Our research shows that about 47 percent of frequent travelers are interested in using their phones for flight check-in, and about 42 percent said they’d be interested in using their mobile phone as a boarding pass,”erklärt Mr.Hartefeldt von Forrester Research.
Neben einer deutlichen Verbesserung der Prozesse und erhöhte Fälschungsicherheit der Board-Pässe sehen die Kenner der Branche weitere Anwendungsgebiete der Codes.
Nach Mr. Hartefeldt: “It’s clear that mobile is the gateway to how airlines will interact with their customers in the future for almost anything.”
Begeisterung herrscht auch seitens der Behörden, vetreten durch die Sprecherin der Transport Security Administration Andrea McCauley: “We definitely see this as the wave of the future. It’s something we are very enthusiastic about pursuing.”
So ist es nicht verwunderlich, dass neben Continental Airlines ein halbes Dutzend amerikanischen Airlines sowie Fluggesellschaften aus Skandinavien und Japan mobile Services dieser Art nutzen wollen oder bereits in etwas modifizierter Form nutzen.

Interessant an der Stelle ist, dass die International Air Transport Association bis spätestens Ende 2010 einen internationalen Standard definieren will, der für schätzungweise 240 ihrer Mitglieder bindend ist.
Ein Initiative, die branchenübergreifend in Europa weder auf kontinentaler noch nationaler Ebene bislang Früchte trägt.
Hoffen wir das Beste für die Zukunft!

Quelle: The New York Times

Inspired by QR-Code

Nicht nur die Mode-Welt, Nein! auch Künstler lassen sich von der neuen Technologie begeistern und inspirieren. Einen relativ abgefahrenen Beitrag findet ihr hier. Eine Mischung aus Wasser-Philosophie und Adobe-Werkzeug führt von einem handelsüblichen QR-Code

http://ssbxfab.org/wp-content/uploads/2008/03/gratitude_qrcode_earrings.png


zu einem schrägen Ohrring.
http://ssbxfab.org/wp-content/uploads/2008/03/printing_earrings.png


Schick!

Der QR-Code wurde in Illustrator als Vektorgrafik bearbeitet und entfremdet...
Die tiefere Philosophie basiert - soweit ich das verstanden habe - auf dem Buc
h
by The Hidden Messages in Water, von Masaru Emoto. Und da der Mensch zu 70 Prozent aus Wasser besteht und der QR-Code "hidden Messages" hat, führt man dies in der Kunst zusammen!?! Zumindest ergibt das für mich irgendwie Sinn:)

Ansonsten war dieser Beitrag schließlich Grund genug für uns die künstlerischen Aktivitäten in der Tagging-Szene zusammen zu fassen. Ihr findet Sie unter dem neuen Label QR-Arts.

Neu: QR-Sticker bestellen

Timo von Mobile Zeitgeist hat ein neues Projekt von Moo.com gefunden. Hier kann man sich QR-Codes generieren lassen und direkt ein Stickeralbum voll von diesen bestellen.

Der Slogan von Moo.com: "We print nice things". Das können wir nur bestätigen!

Umbro geht in die nächste Runde


Umbro hat den QR-Code nun auch auf der Homepage eingebunden. Er verlinkt den mobilen Auftritt des Sportarktikel-Herstellers, also nicht so "exklusiv" wie der Shirt-Link.

Mit dazu gibt es auch eine Tour, die die Installation des Reader beschreibt und Nutzungshinweise anhand der Kaywa-Software gibt. Ist etwas seltsam designed wie ich finde..., aber vielleicht auch Geschmackssache.

Dienstag, 18. März 2008

QR-Codes in Gräbern

Das Wort "Ishinokoe" ist japanisch und bedeutet soviel wie "Stimme des Steines". In Kofu City gibt es ein Unternehmen, das sich so nennt. Es hat sich auf Grabsteine speziealisiert.



Bei Ishonokoe ist der Name nun Programm. Wie ihr auf den Bildern oben sehen könnt, ist in dem Grabstein ein QR-Code angebracht. Dieser verlinkt auf mobilen Content, aus dem Leben des Verstorbenen. In diesem Falle hierhin.

Bilder und Texte sind zu sehen. Es wäre allerdings auch denkbar, dass Musik oder Stimme heruntergeladen wird. Schon schaurig. Aber vielleicht auch romantisch. In Deutschland brauchen wir uns jedoch derzeit jedoch wohl keine Gedanken machen, ob das mal Thema wird.


Quelle: http://asiajin.com/blog/2008/03/13/2d-barcode-tombstone,
http://2d-code.co.uk/qr-code-grave/

Ein Code auf dem Klo

Bei Herrn Hillinger habe ich einen Klo-Code entdeckt. Trotz schlechter Chancen auf den Standard, soll der Klo-Code nicht unerwähnt bleiben.

Der Trendforscher hat diesen am Airport London Stansted gesehen und abfotografiert - jedoch nicht getagt.

Im Nachhinein konnte das Rätsel des Inhaltes jedoch gelöst werden.

Er enthält: 195.102.24.177/c. html?c=409169&s=13661. Und somit ein neues Rätsel!

Auf dem Blog spekuliert man, dass er zu Verwaltungszwecken in Sachen sanitäre Anlagen eingesetzt wird. Es vereinfache das Gegenchecken, wann die Toilette das letzte mal gereinigt wurde, da man sie nicht mehr ablaufen muss. Ebenen quadratisch, praktisch, gut, dieser Klo-Code.

Montag, 17. März 2008

Einer sagt´s: Der Focus

Endlich ist es raus: "Zu umständlich, zu teuer, wer nutzt das überhaupt?". So teasen die Experten Bernd Pitz und Oliver Stäcker von der Transformer Werbeagentur ihren Beitrag zum Thema Mobile-Tagging.


Bei Focus Medialine ist heute früh ein Artikel zum Thema Mobile-Tagging online gegangen. Im sogenannten Wissensforum teilen die beiden Experten Ihre fachkundigen Einschätzungen mit, unter anderem zu neuen Handyfunktionen. Und bei derart "positiven" Beiträgen bekommen Inverstoren natürlich alsbald weiche Knie.

Nee. Diese provokative Aussage zeigt uns einmal mehr: Weiterlesen lohnt sich. Und so steht auch für die Focus-Experten fest: "Für den Endkunden bietet Mobile-Tagging die einfachste Art und Weise ins mobile Internet zu gelangen. Dies ist unbestritten".

Na also! Und die Autoren schöpfen aus dem Vollen. In diesem Artikel werden die erfolgreichen Ergebnisse der SBB-Regionalverkehr Aktion vorgesellt, die wiederum von Transformer umgesetzt wurde.

Diese sind sehr positiv! Man ist überrascht, dass "eine technische 'Underground-Spielerei'" auf "unerwartet großes Interesse" stößt. Mehr als 1500 Hits in drei Monaten verzeichnet der Pilot.

Ein positives Fazit setzt sich unter die Aktion. So heißt es:"Die Kunden erkennen die große Chance der Tags. Sei es bei der Integration in das gesamte Werbekonzept oder durch Anbringen innerhalb der eigenen Produktelinien".

Tagging ist also weiterhin ein Thema, jetzt mehr denn je- auch bei Unternehmern.!Ich habe in der Horizont einmal gelesen, der Focus sei das wichtigste Magazin für die Entscheider in der Wirtschaft.

Startet Apple nun QR-Commerce?

Commercial Tagging, warum nicht? Das Indie-Image is´ eh futsch. Tracklets.com kreiert ab sofort auf Anfrage QR-Codes, die für das Apple iPhone auf einen iTunes-Store verlinken. Ist die Frage, was Apple davon hält.

Man gibt den Namen seiner Lieblingsband ein - wie bei mir auf dem Bild links - , woraufhin QR-Codes zu den verschiedenen Alben derselben generiert werden. Diese sind in die abgebildete Grafik eingebettet. Und man kann/ soll sie dann irgendwohin kleben.

Die Leute, die das taggen, kommen direkt zum iTunes-Store und können/sollen das entsprechende Album dann kaufen. Man darf gespannt sein, welchen Anklang das bei den Usern findet. Die Aktion ist nämlich für das Vermitteln von Musik unter Freunden gedacht, und geben sich ja noch recht viele auf anderen Wegen die Ehre...

Selbstverständlich benötigt man vorher den iMatrix-Reader - momentan nur für jailbroken iPhones möglich. An einer bequemeren Installation arbeitet man allerdings.

Nun ist die Frage was Apple damit zu tun hat. PR-Manager Georg Albrecht zum Mobile-Tagging-Team: "Apple hat nichts damit zu tun, das ist eine Initiative von Brother of Invention". Die amerikanischen Tagging-Spezis wollen also mal wieder zeigen was Sie können (Sie stecken nämlich auch hinter den Facebook-Shirts). Keine schlechte Idee, um sich zu präsentieren, oder! Mal schauen was draus wird.

Quelle: http://tracklets.com/

Reader Tuning für Java Handys

Das Taggen mit Java Handys verhält sich anders als mit Windows Mobile oder Symbian. Im Gegensatz zu den anderen Handybestriebssystemen unterstützt Java keine Realtimeerkennung. Das heißt, ich kann nicht wie an der Supermarktkasse einfach den Code abscannen, sondern ich muß einen Snapshoot von dem 2D-Code machen. Und dann wird erst dekodiert.

Allerdings gibt es bei den meisten Handys eine Blockade, die das Fotografieren erschwert. Ein Fenster springt auf und fragt, ob "die Anwendung auf die Kamera" zugreifen darf. Um diesen etwas spassmindernden Faktor zu entschärfen, gibt es einen einfachen Trick.

Hier ein Tutorial zum schnelleren Scannen:


Menüpunkt "Mehr" wählen und auf "Rechte" klicken

"Multimedia" öffnen und "Einmal fragen" aktivieren

Nachdem man die Rechte-Multimedia auf "einmal fragen" umgestellt hat , passiert Folgendes:
Nach dem ersten Foto fragt der Reader regulär nach ob er auf die Kamera zugreifen darf, beim zweiten mal läuft das dann ganze ohne zusätzliches Drücken ab. Zudem steigt mit der Einstellung die Erkennungsrate, da das Handy im Moment des Taggens ruhiger gehalten wird bzw. man nicht noch einen Knopf drückt.

Wünschenswert wäre natürlich eine Einstellung die überhaupt nicht mehr nach den Rechten fragt. Allerdings wird diese Funktion warscheinlich erst verfügbar sein, wenn die Readersoftware auf den Handys vorinstalliert ist.

Getestet auf den Geräten: SE K800i, SE K850i, SE W890i

Neuer Reader, altes Glück

Für mich jedenfalls! Ich verwende privat das K850i, suche nach einem ordentlichen Reader und werde einfach nicht fündig. So schaut es auch mit dem neuen Quetim aus. Mein Handy wird von der Software nicht unterstützt und genauso andersrum:)

In diesem Fall haben wir jedoch in unseren Reihen gar kein Endgerät gefunden, das mit dem Programm funktioniert. Die Meldung lautet: "Error! Cannot get camera player".

Falls Ihr da mehr Glück habt freuen wir uns über jegliche Erfahrungsberichte von Euch, damit wir den "Neuen" in unseren Readerglossar aufnehmen können. Bitte schreibt uns, falls Ihr ihn ausprobiert!

Und wenn jemand einen nützlichen Tipp bezüglich meines K850i hat, raus damit! Damit ich nochmehr taggen kann!

Quelle:http://www.quetim.com/?p=download

Mittwoch, 12. März 2008

Reader Test: Nokia Barcodescanner

Nach etlichen Posts über QR-Code, Data-Matrix, Beetagg und andere 2D-Code Konsorten, werden wir jetzt ein paar Reader testen. Den Anfang macht der auf den Nokia N93, N93i, N95 und E90 Geräten vorinstallierte Barcodescanner.


Neben der Data-Matrix liest er den QR-Code. Auch hab ich einige Sache gehört, dass er EAN Codes taggen kann. Allerdings hab ich es bisweilen nicht geschafft einen EAN zu scannen.

Generell ist die Handhabung umständlich, auf meinem Testgerät Nokia N95 ist zwar ein Autozoom vorhanden, allerdings reagiert er sehr träge. Bis ein richtiger Kontrast ensteht, so dass man auch im Display den Code erkennen kann, ist auch wieder einige Zeit vergangen. Neben URL Formaten, ist auch eine Erkennung von Text, SMS, Call und V-Card möglich. Das Menü lässt nur zwei Einstellungen zu, entweder Nahaufnahme an, oder aus. Einzig nützliche Zusatzfunktion ist das Speichern der gescannten Codes in einem Verlauf.

Neben der trägen Reaktion kommt noch die schlechte Erkennung über Distanz hinzu. Zudem ist zum taggen ausreichend Licht nötig. Aufgrund dieser Kriterien reiht sich der Nokia Barcodescanner ganz unten in die Liste der Reader ein.

Allerdings weiß Nokia über die Performance ihrer Applikation bescheid. Auf ihrer Website findet Ihr daher auch noch Links auf andere Readeranbieter. Schaut Euch mal um. Infos zu diesen "Empfehlungen" findet Ihr dann wiederum bei uns und ab sofort in unserer Reihe Reader-Tests.

Mittwoch, 5. März 2008

QR-Code T-Shirts, Buttons, Scarfs, Bags...

QR-Merchandise scheint sich zu einem neuem Hype zu entwickelen. Nach diversen Online Shop Eröffnungen, wie Facebook oder Emma Cott reiht sich nun noch eine weiterer Anbieter aus Barcelona ein.



http://qrcode.spreadshirt.net/en/GB/Shop/Index/index/page/1

Der QR-Store bietet neben den klassischen T-Shirts noch mit Hyperlinks bedruckte Buttons, Taschen, G-Strings oder Baby-Sabberlätzchen an ;-)



Mit Preisen ab 19,99 € für ein T-Shirt ist der Shop eher im oberen Preissegment anzusiedeln, doch die Auswahl ist bisweilen am vielfältigsten.


Dienstag, 4. März 2008

Weitere Presseberichte - diesmal mit Datamatrix




In der Wirtschaftszeitung AKTIV und im Blickpunkt Wirtschaft finden wir weitere Beiträge zur Tagging-Aufklärung! Die auf die Information von Arbeitnehmern spezialisierten Zeitungen erklären den Tagging-Prozess, die Codes und die Einsatzgebiete anhand von Beispielen aus der Praxis, wie der Deutschen Bahn, dem Modelabel Penkov und einer deutschen Tageszeitung.

Es findet auch ein eigener Code in dem Artikel Platz , und zwar eine Datamatrix als "wohl gängigster Code". Mhh, es wird also immer schwieriger: "Welt Kompakt" verwendet den QR-Code, das iPhone nimmt den Shotcode-Reader mit in sein Repertoire auf, in Amerika läuft ein Großprojekt an einer Clevelander Uni mit Ezcode und hier kommt die Datamatrix wieder ins Gespräch. Ohne das unnötig auszuweiten: Der Standard ruft und schreit und lechzt! Wie sollen sich die Konsumenten sonst nur zurechtfinden?!

Freundlicherweise haben wir einen der nahezu identischen Artikel vom Autor Thomas Hofinger als Pdf zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank an dieser Stelle! Zur Einsicht geht es hier.

Quelle: Wirtschaftszeitung AKTIV, Ausgabe 1.März 2008, Seite 6

iPhone liest jetzt auch den Shotcode!!!

Die 4.00er Version der iMatrix ist draußen und überrascht! Nachdem die iPhone Software bereits den QR-Code und die Datamatrix liest, kommt jetzt der proprietäre Anbieter Shotcode dazu.


Sehr interessant! Nachdem wir seit dem Relaunch eher weniger vom Shotcode gehört und gesehen hatten, scheinen sich die Ereignisse nun zu häufen. So konnten wir in den letzten Tagen unserer Verwunderung bereits bei der Entdeckung eines T-Shirt-Shops Luft machen, der den Code verwendet. Wir sind sehr gespannt auf die weiteren Entwicklungen - wie bereits erwähnt - vor allem in Bezug auf die Diskussionen um einen Standard.

Shotcodes generieren.

Quellen: http://2d-code.co.uk, http://www.imatrix.lt/

Montag, 3. März 2008

Codes an der Uni

Warum eigentlich nicht? Mobiltelefone sind bisher in Bildungseinrichtungen nicht gerade gern gesehen. Das ändert sich derzeit und die USA gehen mit gutem Beispiel voran. An der Case Western Reserve University, Cleveland, Ohio, wird im aktuellen Semester ein Code-System am Campus eingeführt, das seines Gleichen sucht. Von Mensa- und Busfahrplänen bis zum Event-Management soll das Campusleben nun über das Handy und die Codes organisiert werden. Angestellte, Dozenten und Studenten sehen sich gleichermaßen in das Projekt involviert.


http://observer.case.edu/Images/2495.png

"Case-based codes can currently be found around campus Greenie stops and in the dining halls on table tents. Scanning the Greenie code will direct to the NextBus "wobsite," a website modified for use on cell phones, listing the next scheduled shuttles. Bon Appétit's codes will return a site listing the menus for each dining hall," erläutert der Observer.

Und weiter:
"Students using the ScanLife program need to sign up for the service at www.mobilediscovery.com using a valid Case e-mail address. The MobileDiscovery website keeps track of scan history for the user's phone as well as the most popular scans overall."

Der verwendete Readerhersteller Scanlife baut gleichzeitig eine kleine Community auf und gibt jedem Mitglied die Möglichlkeit sich ein mobiles Profile anzulegen.

Als Codes werden Ezcodes verwendet (siehe auch Bild), was dem Thema Standard?! eine weitere Pointe beigibt. Nachdem nämlich Ezcode mit Tagit selbst seinen Reader "fit" für QR-Codes gemacht hat, und sich damit diesem annäherte, wird nun doch der Ezcode verwendet.

Diese Konstellation ist jedoch allgemein auf - nun ja - Unsicherheit im Umgang mit Mobile-Tagging zurückzuführen. So dachte man auch noch im Orginalbeitrag von der Uni selbst, "QR-Code" wäre eine allgmeiner Begriff für 2D-Codes.

Hier zeigt sich jedoch auf die Innovationsfreudigkeit im Zusammenhang mit dem mobilen Service! Auch relativ unwissend wird sich bemüht die neue Technik einzusetzen. Learning by doing! Da kann man sich in Deutschland eine Scheibe abschneiden.

Quelle: http://observer.case.edu

QR-Code-Wechselbild

Hier findet ihr eine gute Idee um Platz zu sparen: Zwei QR-Codes in einem! In einem Wechselbild führt die eine Perspektive des Codes auf den statischen Inhalt "Name der Firma" und die andere auf deren Website. Aber schaut selbst mal!



Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=WLOALK2skQo

QR-Codes 'n' Culture

Tagpreneure (10) - Staatstheater Darmstadt

Nachdem wir nun längere Zeit keine Tagpreneure mehr auf unserem Blog veröffentlicht haben, können wir euch heute das Staatstheater Darmstadt als interessanten Kandidaten vorstellen. Wir hatten bereits zweimal über die innovativen Vorstöße des Theaters und seine Mobile Marketing Kampagnen berichtet. (1. Beitrag, 2. Beitrag)



In welchem Umfeld nutzen Sie Mobile-Tagging?
Wir nutzen Tags (derzeit ausschließlich QR) vor allem in der Werbung, um unseren Besuchern - und all den Interessierten, die ihr Theater vor Ort noch nicht von innen kennen - einen kurzen Blick in das zu gewähren, was sie sonst nur zu sehen bekommen, wenn sie mit Ticket im Saal sitzen. Also linken unsere Codes auf kurze Spots unserer Theaterstücke, Opern und Tanzabende. Wer also mit Freunden in der Kneipe eine unserer Anzeigen sieht, kann sich die typische Frage "Wir sollten mal wieder ins Theater gehen. Wie ist denn der Parsifal so?" - mit dem Handy in der Hand - selbst beantworten. Außerdem erleichtern wir Theaterfans mit mobiler Affinität den Zugriff auf unsere mobilen Goodies.

Warum haben Sie 2D-Codes anderen Technologien, wie SMS-Service, Bluetooth oder RFID, vorgezogen?
Weil wir bei begrenztem Budget kein Geld für störanfällige Hardware haben, die nicht zum massenmedialen Einsatz taugt. Anzeigen schalten wir aus Tradition und konsistenter Planung heraus ebenso wie wir Plakate und Monatspläne publizieren. Hier lassen sich QR-Codes problemlos und kostenfrei einbinden.


Welche Ziele verfolgen Sie mit dem Einsatz von Mobile-Tagging?

Als wir im Mai 2007 die ersten Codes auf laminierten Klebern rund um das Theater aufhängten, ging es uns in erster Linie um ein Pushing unserer Spots fürs Handy. Inzwischen denken wir über eine wesentlich stärkere Einbindung mobiler Geräte nach (Ticketing etc.). Dabei dürfte Mobile-Tagging eine der treibenden Technologien sein.


Warum haben Sie sich für den Einsatz dieses speziellen Codes entschieden? (QR-Code, Datamatrix, Beetagg, Shotcode, usw.)
Proprietäre Systeme sind wenig zielführend wenn das Budget nicht ausreicht, um teure Dienstleister zu bezahlen. Da QR-Codes mit der Größe der Information in kleinen Schritten wachsen, eignen sie sich besonders gut für die Einbindung in Anzeigen und Poster besonders gut.


Wie war die Resonanz auf Ihr Projekt?
Extern war die Reaktion überwältigend, bedenkt man, dass zur Nutzung der Technologie der Besitz eines geeigneten Handsets, die Installation einer funktionierenden Software, das Entdecken des Codes, ein gewisses Interesse und das erfolgreiche Lesen notwendig sind. Eine Woche nachdem die ersten Tags kommentarlos um das Theater herum geklebt waren, fanden wir uns in einigen Blogs wieder. Eine Verlosungskampagne im lokalen Stadtmagazin Frizz Darmstadt ("finde den Code, schicke die SMS ab und gewinne eine CD") brachte uns einen enormen Rücklauf. Und zur Zeit finden jeden Monat einige Hundert Besucher den Weg auf unsere mobile Site - die sich zugegebenermaßen immer noch eher in einem gewissen Teststadium befindet.


Wie schätzen Sie die Zukunft des Mobile-Tagging ein?
Zu Anfang gab es genug Gründe, anzunehmen, dass der Einsatz der Technologie sich für uns mangels Engagement der Industrie nicht lohnt: Von technischen Problemen mit dem Kulthandy Razor V3i bis hin zur Aussage aus dem Deutschlandmarketing einer nicht mehr lange in Bochum beheimateten Mobiltelefonfirma, dass man im Bereich Marketing derzeit keinen Fokus auf Mobile Codes lege. Inzwischen hat eine Handvoll kleine Unternehmen es geschafft, diverse Reader und Code-Generatoren so weit zu verbreiten, dass einem Tags in allen Bereichen begegnen. Kalkuliert man die übliche Zurückhaltung europäischer Unternehmer, dürfte spätestens in einem Jahr ein Hauch dessen spürbar sein, was in Japan bereits als Sturm weht. ...

und irgendwann werden auch die Provider begreifen, dass jeder genutzte URL- oder SMS-Code einen gewissen Traffic erzeugt. Sobald die ersten Anbieter ihre gebrandeten Handsets mit funktionierenden Readern versehen haben, werden Mobile-Tags den Sprung in den Alltagsgebrauch schaffen.


Was möchten Sie noch sagen?
Nichts weiter eigentlich. Irgendwann werden wir uns fragen, warum das am Anfang so eine Mühe war.