RSS Feed
Publikationen
Labels

Mittwoch, 28. Mai 2008

Mobile Marketing trifft Online-Games


Die Japaner machen es wieder einmal vor...
Wie bereits mehrfach berichtet, ist es im Mutterland des Mobile Tagging nicht unüblich,mittels QR-Codes von Verpackungen im Supermarkt auf mobile Webseiten zu verlinken.
Somit können seitens des Verbrauchers weiterführende Informationen eingeholt werden, wie z.B. Angaben über Nährwerte oder tiefergreifende Produktbeschreibungen, bzw. Promtoion-Aktivitäten, z.B. Gewinnspiele, abgewickelt werden.
Das ist dem japanischen Snack-Produzenten Tohato offensichtlich zu wenig. Er verbindet den Kauf von seinen beiden Chipssorten "Habanero" und "Satan Jorquia" mit einem Online-Game.
Je nach dem für welche der beiden Sorten man sich beim Kauf entscheidet, kann man durch Taggen, des sich auf der Packung befindlichen QR-Codes, am "World's Worst War" teilnehmen. Dies ist ein handybasiertes Online-Game. Entscheidet man sich für eine Packung "Habanero", tritt man der "Habanero Evil Army" bei; bei der Sorte "Satan Jorquia" verhält es sich entsprechend umgekehrt. Auf 20 Schlachtfeldern können dann munter Kämpfe ausgetragen werden.
Die virale Komponente soll dabei aber auch nicht zu kurz kommen. Gelingt es einem weitere Spieler zu gewinnen, die wiederum neue Spieler gewinnen können, wird man innerhalb des Spieles promoted und steigt im Rang.
Dieses orginelle Konzept konnte jüngst bei einem global ausgetragenem Wettbewerb für die beste Werbekampagne den ersten Preis einheimsen.

Quelle: Communities Dominates Brands

Samstag, 24. Mai 2008

Reader jetzt auch für BlackBerry

Nachem Beetagg einen Reader für das iPhone gelauncht hat, folgt auch schon das nächste Betriebssystem. Für alle BlackBerry Handys mit Kamera gibt es jetzt einen Reader zum download.
Wie beim iPhone können nicht nur der Beetagg Code und DataMatrix entschlüsselt werden, sondern auch QR-Codes.

Donnerstag, 22. Mai 2008

Blotcode & Dandelion 2D-Codes


Der IMATRIX Blog ist fleißig am basteln von neuen proprietären Codes. Nach Release von dem Dandelion Code(links), der dem Shotcode sehr ähnlich ist, folgt nun der Blotcode. Aber die Codes wurden nicht entwickelt um den QR-Code vom Thron zu stoßen, sondern um Daten ästhetisch darzustellen. Die Module des Blotcodes können zwei Zustände annehmen; gefüllte und weiße Module. Besonders den Blotcode finde ich durch seinen asymmetrischen Aufbau sehr schön umgesetzt. Die Codes kann man bereits jetzt schon erstellen, der passende Reader wird für das iPhone(IMATRIX) und Java Phones in den nächsten Wochen entwickelt.

Dienstag, 20. Mai 2008

Deutschlands Nummer 1 feiert Geburtstag!

Unglaublich! Schon ein Jahr verstrichen seitdem vier Blogger auszogen, um das Thema Mobile Tagging zu erkunden. Nicht nur dass sie einen Gefährten dazu gewinnen konnten, nein, es hat sich (sie haben) in diesen 12 Monaten doch so einiges bewegt.
Nun ist es an der Zeit mit unseren treuen Lesern zu feiern und etwas nostalgisch zu werden…

Am Anfang war der Code

Als wir am 06.05.2007 unseren ersten Post online stellten, lagen doch schon etliche Stunden der Recherche (nicht selten auf japanischen Seiten) über Barcodes, Readersoftware für das Handy und Anwendungen bzw. Projekte im Bereich Mobile Tagging hinter uns. Ein gewachsenes Chaos!
Um anderen Interessierten den Zugang zu diesem Thema zu erleichtern, haben wir die ersten Wikipedia-Artikel in deutscher und mittlerweile auch in englischer Sprache verfasst.
So gab es erstmalig eine fachliche Definition des Begriffs Mobile Tagging, Informationen über den Werdegang der Technologie, die primären Einsatzgebiete wurden definiert und endlich einmal einen Überblick über die für das Mobile Tagging relevanten 2D-Barcodes geschaffen. Die Readerübersicht wurde leider entfernt auf Wikipedia, ist aber in der oberen Informationsleiste unseres Blogs zu finden, genauso wie ein ausführlicher Glossar etc.
Doch nicht nur über freie und proprietäre 2D-Barcodes durften wir berichten, sondern auch 3D- und 4D-Barcodes haben Einzug in unsere Posts erhalten.


Quo vadis Mobile Tagging?


Nun hat sich Mobile Tagging selbst in Europa Aufmerksamkeit verschafft. Allen voran legte der QR-Code ordentlich Tempo vor und war in zahlreichen und vor allem in den aufsehenerregendsten Projekten vertreten. Deshalb galten rund die Hälfte all unserer Post diesem Code.
Der QR-Code in der "Welt kompakt", zuvor "Spex", "The Sun", "Gazzetta dello Sport", in der Mini Kampagne, bei Harrods usw. Alles scheint für eine „offene“ Lösung zu sprechen, zumal Nokia mit seiner vorinstallierten QR-Code-Readersoftware und Google mit seinem ZXing-Reader schon Flagge bekannt haben. Das Feld der „Standardkandidaten“ hat sich augenscheinlich schon deutlich gelichtet. Dennoch können wir noch lange nicht von einer endgültigen Entscheidung sprechen. Proprietäre Lösungen wie Beetagg (zuletzt bei Beck’s) und Shotcode sind immer noch vertreten und haben Aussicht sich ihren Platz zu ergattern. Trotzdem müssen selbst die verbliebenen proprietären Vertreter die enorme Präsenz des QR-Codes berücksichtigen. So kann selbst das iphone QR-Codes verarbeiten und proprietäre Readersoftware, wie der Beetagg Reader und der Neoreader, sind auch in der Lage QR-Codes auszulesen.
Wir sind gespannt, was sich diesbezüglich die nächsten Monate bewegen wird; gerade aus dem Bereich des MC2, die sich in letzter Zeit eher rar mit offiziellen Meldungen gehalten haben.

Die bunte Welt des Taggens


Doch nicht nur über das Problem des Standards und Anwendungen des Commercial Taggings haben wir berichtet, sondern auch über allerhand Skurilles, Trendiges und Bizarres aus den Bereichen Private und Public Tagging.
Tätowierte Models, Tag-Battles, Tag-Arts und nicht zu letzt die polarisierende QR-Grabsteine haben für Unterhaltung gesorgt.
Auch im multimedialen Bereich haben wir fleißig gesammelt und eine Videothek zusammengestellt. Mit der Eigenproduktion „MC Cheffkoch erklärt Mobile Tagging“ haben wir selbst Hand angelegt.
Da dieser Jubiläums-Blog inzwischen ein beachtliches Volumen angenommen hat, sei’s hiermit getan mit dem Schwelgen in Erinnerungen. In unseren Labels kann bei Laune jedenfalls fleißig gelesen werden. Viel Spass beim Stöbern!

Zahlen und Fakten

- 25000 Klicks in 12 Monaten
- 226 Posts
- 13 Interviews für der Tagpreneure-Reihe
- Über 40 Videos über Mobile Tagging in der Videothek
- 3mal trat Mobile Tagging gegen alternative Technologien an und verließ den Ring als Sieger

Das Mobile Tagging Team bedankt sich bei seinen Lesern!

Freitag, 16. Mai 2008

Prominente Tag-Arts


Dass es beim Taggen nicht immer um den schnöden Mammon (zumindestens nicht direkt) gehen muss, zeigten u.a. die Projekte "Elegangz" und "The Voice of the Streets", bei denen der künstlerische Aspekt im Vordergrund stand.

Nun reiht sich auf aber auch ein prominenter Künstler in die Reihe der Tag-Arts ein. So hinterließ Banksy bei der Bahnstation Waterloo in Englands Hauptstadt London nicht nur ein gigantisches Grafitti, sondern auch einen QR-Code. Dieser verlinkt auf die Wikipedia-Seite des international renommierten Straßenkünstlers.



Mobile Tagging Referat

Martin vom mobile at school blog hat eine sehr nette Einführung zum Thema Mobile Tagging an einer Schule in St. Gallen gehalten. Die Sildeshow ist ideal für Einsteiger die sich mit der Materie noch nicht auskennen. Doch auch alte Hasen finden hier anschauliche Beispiele aus der Welt des Mobile Tagging.

Beetagg goes iPhone

Seit einiger Zeit ist es leiser geworden um den propritären Beetagg Code. Doch neben einer neuen Mobile Tagging Kampagne mit Becks bekam jetzt auch das iPhone einen Beetagg Reader spendiert.




Das besondere ist, dass neben dem eigenen Beetagg Code und Datamatrix auch erstmals der QR-Code mit ins Programm genommen wurde.
Eine ausführliche Installationsanleitung und den Readerdownload findet Ihr hier.
Vielleicht werden demnächst auch die klassischen Beetagg Reader für Java, Symbian und Co. mit frischer Software ausgerüstet um den QR-Code zu entschlüsseln. Wir würden uns freuen :-)


Dienstag, 13. Mai 2008

Forza QR-Code, Forza Gazzetta dello Sport!






Mobile Tagging, verkörpert durch den QR-Code, greift in Europa derzeit um sich wie ein Lauffeuer. Neuerdings dringen auch vermehrt Meldungen "aus dem Land, wo die Zitronen blühen", aus Italien, zu uns.


Haben mit der "Welt kompakt" und der "Sun" schon einige bedeutende Tageszeitungen auf Mobile Tagging gesetzt, so ist es nun die älteste Sportzeitung der Welt und zugleich die auflagenstärkste in Italien- die Gazzetta dello Sport!


Gleich auf fünf Seiten des Traditionsblattes waren in der Ausgabe vom 11.Mai QR-Codes abgebildet.


Unter "gazza&play" wurde den Lesern zunächst die Funktionsweise der Technik erläutert und die "Tifosi" zu interaktiver Bedienung motiviert. Wir werden demnächst mehr darüber berichten.




Einige Tage zuvor gab es bereits Meldungen, dass die Mini-Kampagne nach Deutschland nun auch in Italien mit QR-Codes begleitet wird.




Fassen wir zusammen: Mobile Tagging avanciert immer mehr zum globalen Trend und gewinnt im Bereich der Printmedien noch stärker als bisher an Bedeutung.


An dieser Stelle wollen wir auf unser neues "Medienkonzept" hinweisen, das diesen Monat noch erscheinen wird. Bis dahin empfehlen wir das bisherige als Anregung.

Sonntag, 11. Mai 2008

MobileTagging wird olympisch


Bei den diesjährigen Olympischen Spielen in Peking wird Mobile Tagging mit von der Partie sein.
Wenn auch eher im "Rahmenprogramm" und in etwas abgewandelter Form. Dabei handelt es sich um eine Art "Zwitter" zwischen dem klassischen Mobile Tagging mit QR-Codes und der mobilen Objekterkennung.
Das Prinzip ist an und für sich dasselbe. Der Bildcode des chinesischen Unternehmens MyClick kann mit einer Software, die per SMS-Push angefordert und heruntergeladen werden kann, und der Kamera eines Handys fotografiert und verarbeitet werden. Ergebnis ist wie bei den 2D-Barodes ein mobiler Hyperlink mit dem der User sofort auf eine mobile Seite zugreifen kann.
Leider fallen die Information zu den technischen Details auf der Firmenhompage leider etwas spärlich aus. Dafür wird überschwänglich über die immense Tragweite dieser Innovation und die progressive Ausrichtung dieses "Ausnahmeunternehmens" sinniert.
Wie auch immer- es scheint sich bezahlt zu machen.
Klangvolle Kunden wie Lipton, Pizza Hut und Pepsi zählen zu den Referenzen. Bei letzteren werden über 2 Milliarden Bildcodes die Ettiketten der Colaflaschen während der Spiele zieren. Im Rahmen dessen kann sich der interessierte User an kostenlosen Klingeltönen, Gutscheinen und sonstigen weiterführende Informationen erfreuen.
Die neue "olympische Disziplin" ist also Commercial Tagging....

Quelle: MyClick.hk

Dienstag, 6. Mai 2008

Tagpreneure (13)- World Habitat Society




Um die Nummer 13 ranken sich ja Mythen...aber da heute nicht Freitag ist, freuen wir uns ganz besonders unsere Tagpreneure-Reihe um ein weiteres Juwel zu bereichern.


Unser Dank geht an dieser Stelle an Herrn Henning Schwarz (siehe Beitrag), der uns nicht nur den Fragebogen beantwortet hat, sondern auch noch ein aussagekräftiges Bild vom "Einsatzgebiet" zukommen ließ.


Hoffen wir, dass die 13 für das Projekt eine Glückszahl ist...




Wer sind Sie? (Kurze Vorstellung Ihrer Organisation)
World Habitat Society GmbH (WHS) ist ein Unternehmen im Bereich ‚Innovatives Umweltmanagement und Nachhaltige Entwicklung“. Zu unseren Aufgaben gehören die Entwicklung nachhaltiger touristischer Informationssysteme, Interaktive Reiseführer, kartographische Produkte, Ausweisung von Welterbestätten und Biosphärenreservaten.
In welchem Umfeld nutzen Sie Mobile-Tagging? (Beschreibung Ihrer Aktion)
Wir nutzen QR-Codes zur Vermittlung touristischer Informationen. Zum einen stellen wir location-based-services (LBS) über GPS und Moving-Map-Applikationen bereit. Als Ergänzung bieten wir für den Zugang zu den Infos (z.B. Text, Podcast, Video, etc.) die QR-Codes an. Die QR-Codes sind die Schnittstelle zwischen den realen Sehenswürdigkeiten und den digitalen Informationen.


Warum haben Sie 2D-Codes anderen Technologien, wie SMS-Service, Bluetooth oder RFID, vorgezogen?
Nach einiger Recherche erschienen uns die QR-Codes als sehr geeignet an, um unsere Idee eines weiteren einfachen Service-Merkmals zu realisieren.


Welche Ziele verfolgen Sie mit dem Einsatz von Mobile-Tagging?
Eine Erweiterung des Besucherservices und einen vergleichsweise einfachen Zugang zu aktuellen und mobilen Informationen bereitstellen. Zukünftig versuchen wir möglichst viele touristische Elemente mit Codes auszustatten. Darüber hinaus planen wir „unsichtbare Erlebnispfade“ basierend auf Codes und eine Art „Geocaching“.


Warum haben Sie sich für den Einsatz dieses speziellen Codes entschieden? (QR-Code, Datamatrix, Beetagg, Shotcode, usw.)
Die Verwendung des QR-Codes erscheint uns als die zukunftsfähigste Variante.


Wie war die Resonanz auf Ihr Projekt? (optional)
Im Allgemeinen sehr gut, allerdings ist der QR-Code (noch) bei den meisten Menschen unbekannt.

Wie schätzen Sie die Zukunft des Mobile-Tagging ein? (Prognostizierte Entwicklung und Wünsche)
Wir sind der Meinung, dass Mobile-Tagging ein enormes Potential in den verschiedensten Bereichen des alltäglichen Lebens bietet. Wir stehen am Beginn einer großen Bewegung…


Was möchten Sie noch sagen?
In Kürze wird man bei uns (http://www.whs-portal.org/) noch einiges aus dem Bereich Mobile-Tagging hören…

Samstag, 3. Mai 2008

Kooperationen und Coupons

Mc Donalds ist in Japan ja schon länger im Tagging-Geschäft. Und wie wir in den vergangenen Wochen gesehen habe ist der Run auf das Mobile-Ticketing im vollen Gange - besonders die Fluggesellschafte stürzen sich hierauf. Wieso also die Solo-Tour fahren? Japan Airlines (JAL) hat sich ab sofort mit dem amerikanischen Fast-Food Gastronom zusammen getan und eine Coupon-Aktion namens "Quic" gestartet. Jeder Privatflieger erhält, nutzt er den Mobile-Ticketing-Service (hier natürlich mit QR-Code statt Aztec), einen Essenscoupon für Mc Donalds. Eine vielversprechende Kooperation, wobei ich mich gefragt habe, ob auch in bereits etablierten Mobile Tagging Gefilden weiterhin die Gewinnspiel-Motivation von Nöten ist... http://2d-code.co.uk/jal-mcdonalds-promotion/

Selbsterklärend, wenn auch raffiniert, ist hingegend ist eine Aktion von Warbasse Designe in den Staaten. Nach ersten Anlaufschwierigkeiten will man hier wohl nicht so leicht aufgeben! Die Washington Post berichtet jedenfalls in Ihrem Online-Auftritt von einer In-Store-Aktion. Hier können Leute mit Codes bestückte Textilien scannen und auf diese Weise Teile bestellen, auch wenn diese gerade nicht vorrätig sein sollten. Gleichzeitig ist der Code auch ein Coupon, der einen Rabatt beim Kauf weiterer Teile verpricht. Ein lesenswerter Artikel!

Freitag, 2. Mai 2008

QR-Codes graviert


Von internationaler Aufmerksamkeit und Kontroverse waren die Grabsteine mit QR-Code-Gravur.

Nicht ganz so kontrovers, aber trotzdem originell sind QR-Code-Gravuren auf i-Phones. Mittels Laser können die persönlichen Kontaktdaten auf dem beliebten i-Phone vergeben werden. Mag man dem Mobile-Device-Blog glauben schenken, handelt es sich hierbei nicht um ein Unikat, sondern um ein Objekt mit Trendpotenzial.

Na ja, wir werden sehen...