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Donnerstag, 28. Mai 2009

QR- Hunt auf der Google IO Konferenz


Auf der am 27. und 28 Mai stattfindenden Google I/O Developers Konferenz in San Francisco findet derzeit ein spannendes Site-Event statt. Da sich die Konferenz primär um Googles Open Source Web Applications dreht, liegt es nahe auch das zxing-Projekt vermehrt zu pushen.

Im Rahmen der Konferenz wird eine QR-Code Jagd veranstaltet. Punkte erhält der Teilnehmer, wie sollte es anders sein, durch das Scannen von QR-Codes, die auf der Veranstaltung verteilt sind.

Was das ganze noch spannender macht, und auch den Sinn etwas erhöht sind die Spots an denen die Codes zu finden sind. Neben "normalen Positionen", sind die kleinen Codes auch auf den Ausweisen der Besucher zu finden. Auf der Projektseite wird empfohlen vor dem Scannen zumindest Hallo zu sagen :-)
Weitere, sehr gut positionierte Codes sollen sich in den Folien der einzelnen Veranstaltungen finden lassen. Somit wird nicht nur das Networking untereinander, sondern auch der Besuch der Veranstaltungen ein wenig gepusht.

Als Preis wird eine "spezielle Google Beute" angepriesen. Wie ich finde eine sehr spannende Aktion, die sicherlich dazu beitragen kann eine Konferenz etwas aufzulockern. Und mit derzeit 535 Punkten hat der Führende auch schon fleißig getaggt.

Montag, 25. Mai 2009

QR-Codes im "Krieg der Zeichen"



Nun ist es also soweit - der QR-Code hat die moderne Kunst Szene Österreichs erobert und präsentiert sich dort von seiner besten Seite. Das Museums Quartier in Wien realisierte in Zusammenarbeit mit dem Design Forum Wien die Ausstellung "Krieg der Zeichen". Jegliche Arten von Medien, wie wir sie heute kennen, spielen die Hauptrolle - Bücher, Zeitschriften, TV und Radio, sowohl interaktive als auch digitale Medien. Der öffentliche Raum stellt das wichtigste Medium dar, da er von einer großen, internationalen Gemeinschaft genutzt wird. Darum geht es im "Krieg der Zeichen" - Das öffentliche Leben durch weitere Medien, durch Zeichen zu erweitern, zu unterstützen und zu perfektionieren.

Unser Beitrag ist ein 120 Sekunden langes Comic Video, welches dem Besucher der Ausstellung die Funktion von Mobile Tagging erklärt: Ein Superheld - der WWW-Man - versucht verzweifelt eine Brücke zwischen der realen Welt, in der wir alle leben, und dem Internet zu bauen.


Hilfe bekommt er im richtigen Moment von MoTagGirl (= Mobile-Tagging Girl). Sie versieht die Brücke mit einem QR Code und erklärt dem WWW Man, wie er den Brückenschlag vollenden kann: Handy zücken - Reader downloaden - Code scannen und schon sind beide Welten verlinkt. Sofort erscheint auf dem Handy des WWW Man die neuste Nachricht: MoTagGirl hat es geschafft. Der Brückenschlag ist vollendet.


Zu sehen ist dieses Video neben einigen anderen Beiträgen noch bis Ende August im Museums Quartier in Wien. Wer sich allerdings schon vorher einen Eindruck der "Incredible Tales of MoTagGirl" verschaffen möchte, kann sich das Comic als Sildeshow oder Video ansehen.
Als besonderes Feature gibt es das komplette Comic Video angepasst für das Handy. Es ist somit eines der ersten Comics für das Handy in Europa. Natürlich als Download über QR-Code:

Wir finden die Idee absolut spitze und hoffen die Kunstwelt auch in Zukunft durch Mobile Tagging bereichern zu können.

Montag, 18. Mai 2009

QR-Code Couponing von Coca Cola

Die neueste Mobile Couponing Kampagne von Coca Cola aus Japan hat mich dazu veranlasst, mal wieder über das "QR-Code Couponing" zu berichten.



Quelle: http://c.cocacola.co.jp/haishin/ccnews/090511/html/index.html


Über Flyer, Plakate oder beliebige andere Kanäle kann sich der interessierte Nutzer einen mobile Coupon auf sein Handy ordern. Geordert wird in der Regel über eine SMS, via Bluetooth, Mobile Tagging oder Online Formular. Der Coupon kommt im Falle von Coca Cola und anderen QR-Code Couponing Aktionen via 2D-Code-Bild aufs Handy. Dies erfolgt in der Regel über eine MMS, die als Reaktion auf eine Kundenanfrage automatisch generierte und versand wird. Aber auch auf mobilen Seiten oder in mobilen Applikationen können mobile QR-Coupons verwendet werden.



Quelle: http://c.cocacola.co.jp/haishin/ccnews/090511/html/index.html

In Japan hat Coca Cola den großen Vorteil, dass die Getränkeautomaten mit einer Kamera ausgestattet sind, die es dem Kunden ermöglichen, im Selbst-Scan-Verfahren ihre Freigetränke abzuholen. Neben der Kamera scheint zudem ein Infrarot Modul im Automat integriert zu sein. Ich könnte mir vorstellen, dass der Getränkehersteller, dessen Marketingaktionen häufig auf Musikspecials ausgelegt sind, hier Musikstücke oder andere mobile Gimmicks zum Download anbietet.

In Deutschland kann man zwar noch nicht auf flächendeckend verbreitete Scanner-Automaten zurückgreifen, aber das Mobile Couponing mittels QR-Codes birgt trotzdem großes Potenzial gegenüber herkömmlichen Coupons. Wenn man es als Unternehmen schafft, auf das sehr persönliche Medium Handy des Kunden zu gelangen, dann kann man eine sehr viel intensivere Beziehung zu seinem Kunden aufbauen als mit einem Stück Papier. Fügt man dann noch eine "share with friends" Funktion hinzu, steht der viralen Kampagne nichts mehr im Weg.

Dienstag, 12. Mai 2009

2d- Codes im Stadion von Real Madrid


Europas größter Sportwetten-Anbieter, Bwin, welcher u.a. auch Sponsor des Fußballclubs Real Madrid ist, hat während des Spiels gegen Barcelona einen EZ-Code auf jedem der 80000 Sitze im Stadion platziert. Durch Taggen des Codes bekamen die Fans einen 10€ Gutschein von Bwin gutgeschrieben und konnten diesen gleich in einen erfolgversprechenden Tipp für das laufende Spiel investieren.
Buena suerte!