RSS Feed
Publikationen
Labels

Montag, 27. April 2009

Code Reader Integration

Der typische Mobile Tagging Prozess besteht in der Regel daraus, einen Reader zu öffnen, den Code zu taggen um danach eine mobile Seite anzuzeigen. Soweit so gut. Aber schließt das nicht einige mobile Anwendungen aus?

Ein bisher weniger erschlossenes Einsatzgebiet ist die Integration eines Code-Readers in bestehende Handy-Applikationen, damit auch diese die Vorteile der Mobile Tagging Technologie nutzen können.


Quelle: Quickmark

Am Beispiel der neu erschienen Quickmark API erkennt man, dass die Applikation zwar verlassen wird um den Reader zu starten, aber diese läuft im Hintergrund weiter und erhält die gesammelten Daten vom Reader zurück. In diesem Fall gilt das nur für Windows Mobile. Aber auch Integration für Java und andere Betriebssysteme ist möglich, wenn gleich auch mit mehr Aufwand verbunden. Hierfür eignet sich unter anderem der zxing-Reader und der UpCode-Reader, die entsprechende Schnittstellen bereithalten (UpCode), bzw. Open Source zur Verfügung stehen (zxing).

Besonders interessant sollte das für alle Programme sein, bei denen es um die Sammlung von Daten geht. Beispiele wären Mobile Document Management und alle anderen Applikationen die eine Brücke zwischen Offline und Online Welt benötigen.

Montag, 20. April 2009

Schweizer Fachmagazin erklärt den QR-Code

Der bisher technikorientierteste Artikel zum Thema Mobile Tagging kommt aus der Schweiz. Der "Publisher" - ein Fachmagazin für Publishing und Digitaldruck - trotzt bisherigen Berichtstendenzen und legt den Fokus nicht auf die kreativen Pointen oder unendlichen Möglichkeiten der zweiten Dimension, sondern bringt uns den Code ein bißchen näher.

Die von Andreas Lautenschlager ( Tagnition.de ) definierten Einsatzgebiete werden selbstverständlich erläutert, wohingegen strategisches Management und Systemsolutions nur angeschnitten und damit in die Hände der Technologiedienstleister und Agenturen gegeben. Statt dessen erfahren wir etwas über Aufbau, Größe, Auslesbarkeit von Codes und mehr. Dieses Basiswissen möchten wir jedem empfehlen.

Zum Artikel geht´s hierlang: http://www.publisher.ch/dynpg/upload/imgfile3445.pdf

oder mobil als pdf


Samstag, 18. April 2009

Design QR-Codes von Louis Vuitton veredelt


Nicht erst seit dem Einsatz auf der Berlin Fashion Week gelten QR-Codes als en vogue. Der offene 2D-Barcode Standard wurde in den letzten Monaten mehrmals von der Kunst- und Modeszene aufgefriffen. Beispiele hierfür sind Banksy , das mini SOZ und die QR-Code-Ohrringe, über die wir bereits berichtet haben.
Nun gestaltet der weltberühmte japanische Künstler Takashi Murakami, neben edlen Handtaschen, auch gebrandete QR-Codes für den Luxusartikler Louis Vuitton. Gebrandete Codes stellen ja bekanntlich immer eine Herausforderung beim Decodieren dar. Umso erfreulicher ist, dass dies der prämierte UpCode Reader bewerkstelligen kann.

Quelle: 2d-Code.co.uk

Sonntag, 12. April 2009

Die (Oster)-Ei Webcam

Wäre es nicht interessant beim Kauf der (Oster)-Eier zu wissen welches glückliche Huhn dieses gelegt hat? Diesem Thema haben sich auch die Besitzer der Abukuma Chicken Farm in Japan gewidmet und eine Webcam im Hühnerstall angebracht. Nur noch den Weblink in Form eines QR-Codes auf die Eierpackung und fertig.



Nun hat jeder die Möglichkeit beim einkaufen live dabei zu sein wenn das nächste Ei gelegt wird.
Die Webcam ist von 09-17 Uhr japanischer Zeit zu erreichen ( 01Uhr -09Uhr MESZ).

In diesem Sinne noch frohe Ostern!!!

Dienstag, 7. April 2009

Barcoo - 1D Barcode Tagging



Barcoo ist ein junges Startup aus Berlin das sich dem Scannen von EAN Codes (weltweite Bezeichnung GTIN) gewidmet hat. Durch das Taggen von Produkten im Supermarkt können herstellerunabhängige Zusatzinformationen, wie Benutzerbewertungen und Ökoverträglichkeit, direkt am POS aufgerufen werden. Ein echte Innovation ist die Lebensmittel-Ampel die durch Farbe die Inhaltsstoffe eines Produkt kennzeichnet, und über eine mobile Seite erreicht weden kann. Hier ein kleines Video zu Barcoo:



Leider gibt es den Barcoo Reader nur für Symbian und Java Modelle, ein Support für das iPhone so wie für Windows Mobile sollen folgen, den Scanner bekommt ihr via QR-Code:

Testcodes findet ihr hier.

Alternativ kann auf der Seite http://www.barcoo.mobi/ das Produkt oder die GTIN direkt eingegeben werden. Probleme gibt es allerdings noch auf einigen Verpackungen wie Dosen oder Flaschen, die Rundung erschwert hier den Ausleseprozess. Zudem kommen noch die unterschiedlichen Größen der GTIN Codes hinzu. Mal von diesen kleinen Kinderkrankheiten abgeshen ist Barcoo ein gutes Beispiel dafür wie das Tagging einem das Leben erleichtern kann.

Freitag, 3. April 2009

Scanbuy veröffentlicht EZcode Spezifikationen


Scanbuy wird nächste Woche die genauen Spezifikationen Ihres 2D-Codes, dem EZcode, öffentlich zugänglich machen. Vor allem Mobile Tagging Provider sollen damit angelockt werden um den Ezcode in Ihr Portfolio zu integrieren. Jonathan Bulkeley, CEO von Scanbuy, kommentiert die Bekanntgabe der Code Syntax wie folgt:

"Because EZcodes have quickly become a major force in the growth of mobile marketing, we believe it is now time to make this technology an open standard that everyone can use and benefit from."
Quelle: http://news.prnewswire.com/DisplayReleaseContent.aspx?ACCT=104&STORY=/www/story/04-02-2009/0005000165&EDATE=

Ezcode

Damit würde das anfangs propietäre System zu einem Offenen werden. Allerdings sind von der OMA schon im August 2008 die 2D-Codes Data Matrix & QR-Code als Standard ausgerufen worden. Der QR-Code hat sein Können schon in Japan unter Beweis gestellt und sich auch in Europa in fast jedem Mobile-Tagging Projekt durchgesetzt. Auch die Data Matrix hat sich bereits in der Logistik bewährt. Ob es Sinn macht noch weitere Codes zu standardisieren bleibt daher fraglich. Schließlich ist das wichtigste Ziele Nutzer vom Mobile Code Scannig zu begeistern. Eine große Zahl an unterschiedlichen Codes wirkt da eher verwirrend.

Zur Pressemeldung