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Donnerstag, 31. Mai 2007

Windows Live Barcode's Wiedergeburt

Nach längerer Zeit ist die Windows Live Barcode Beta Seite nun wieder online. Hier könnt ihr euch QR-Codes generieren. Und zwar in zwei verschiedenen Versionen.

1. Plain text:




2. Business Card



Für alle die sich noch nicht so gut mit 2D-Codes und Phyiscal World Connection (PWC) auskennen, lohnt sich auf jedenfall auch die Tour in der erklärt wird, wie man mit Hilfe eines QR-Codes einen Kontakt im Handy speichern kann, ohne auch nur einen Buchstaben eintippen zu müssen.

Mittwoch, 30. Mai 2007

Taggen ohne Reader: Mytago

Mytago aus den USA schlagen einen anderen Weg ein als klassische Readeranbieter. Um Codes zu lesen, benötigt man bei Mytago keine Reader Software, die vorher auf das Handy übertragen und installiert werden muss. Lediglich ein handelsübliches Fotohandy ist nötig.




Mytago bietet zwei Optionen, um die fotografierten Codes zu decodieren.
1. Foto direkt vom Handy per MMS an Mytago schicken
2. Foto am PC z.B. via Bluetooth übertragen und dann bei Mytago uploaden.


Des Weiteren wurde extra ein 2-D Code entwickelt, der in der oberen linken Ecke brandable ist.

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Hier eine kleine Auswahl der möglichen Images:

Mytago

Mytago
Mytago
Mytago
Mytago





Was einzigartig und sehr gut gestaltet ist, ist der Code Generator. Hier ist es möglich nach dem Login seine eigenen Codes zu erstellen. Das umfasst neben dem Codeinhalt auch das Image(Upload eigener Logos).
Zudem ist der äußere Bereich (Lageerkennung) in verschiedenen Farben gestaltbar:



Ich finde Mytago keine schlecht Idee, jedoch geht meiner Meinung nach bei dem Vorgang die Freude am Taggen verloren. Es muss erst ein PC vorhanden sein um die Inhalte abzurufen und wenn man mal unterwegs Taggen will, ist es gleich mit großem Aufwand verbunden. Ich kann natürlich den Code an Mytago mit dem Handy verschicken, jedoch ist es relativ teuer eine MMS mit Bildinhalt zu senden. Oder ich gebe direkt den 12 stelligen Nummerncode ein und verschicke ihn über email an Mytago, was wiederum mit hohem Zeitaufwand verbunden ist.
Ich denke, dass sich Mytago nur in einem kleinen Maße für Anwender lohnt, der Löwenanteil der User werden sich Reader holen oder diese bereits vorinstalliert haben.

Allerdings sollten sich auch die Readeranbieter von Mytago inspirieren lassen, denn der Code Generator ist mit Abstand einer der Besten die ich bislang getestet habe.

Samstag, 26. Mai 2007

Unsichtbare 2D-Codes von IBM

Ein Problem beim Einsatz von 2D-Barcodes ist, dass sie Platz benötigen. Sei es in Zeitschriften, auf Plakaten oder anderen Gegenständen.
Das kostet A Geld und führt B dazu, dass eine Umgestaltung des Designs notwendig wird.

Dieses Problem hat IBM in seinem Tokyo Research Lab anscheinend erkannt. Deshalb haben sie eine Möglichkeit entwickelt, unsichtbare Barcodes auf bereits existierende Reklamen zu drucken. Der Code kann auf jeglichen Untergrund wie bspw. Farbe oder Texte gedruckt werden, ohne deren Erscheinung zu verändern.

Das ganze sieht etwa so aus:



Quelle: IBM

"To extract the information, the image with the invisible barcode is photographed using a device such as a cell phone or digital camera equipped with a special LED (Light Emitting Diode) that makes the invisible ink visible, and the information is extracted using a program in the device" IBM


Mit einer speziellen Technik wird der Barcode gedruckt und dann mit einer Kamera oder einem Mobiltelefon ausgelesen. Leider ist dafür eine spezielle LED (Light Emitting Diode) nötig.

Da normale Reader den 2D-Code nicht erkennen würden, solange er mit Text oder etwas anderem überschrieben ist, hat IBM auch gleich noch einen eigenen Reader dazuentwickelt.
Dieser Reader soll bereits in Handyprototypen integriert sein. Die Decodierung beträgt ca. 2 Sekunden. Ob der Reader neben QR-Codes auch noch andere 2D-Barcodes unterstützt ist bisher nicht bekannt.

Anscheinend gab es aber auch mit der Readersoftware von IBM teilweise Porbleme beim Auslesen der Codes, also wurde zudem noch eine eigene "Layout Technology" entwickelt, die einen Decodierungserfolg von nahezu 100% verspricht.


Quelle: IBM

Mir stellt sich die Frage: "Wie soll der Kunde erkennen, dass in einer Reklame ein 2D-Code vorkommt, den er taggen kann?" Nun ja, die Unternehmen könnten einen Hinweis in ihre Werbung aufnehmen, aber dazu wäre ja wieder eine Veränderung des bestehenden Designs nötig und somit einer der von IBM aufgeführten Vorteile aufgehoben.
Ein weiterer entscheidender Punkt, warum sich diese unsichtbaren Codes meiner Meinung nach nicht durchsetzten werden, ist die zusätzlich benötigte LED, über deren Preis oder Verfügbarkeit ich bislang nichts in Erfahrung bringen konnte.
Alles in allem eine bemerkenswerte Entwicklung, aber wohl nur in sehr speziellen Einsatzgebieten denkbar.

Zum Schluss noch zwei Demo-Videos von IBM:

Cell Phone Version
Webcam Version

Freitag, 25. Mai 2007

Neues von Semapedia

Seit gestern gibts Semapedia jetzt auch in Chinesisch, Japanisch und Polnisch.


Was mir sofort aufgefallen ist, ist dass die chinesische Version anscheinend wesentlich mehr Daten enthält. Kein Wunder bei den Unmengen an Zeichen die es in der Sprache gibt. Mit einem handelsüblichen europäischen Handy scheint mir der Code auf Grund der Datendichte noch nicht einlesbar.
Aus diesem Grund haben die Verantwortlichen von Semapedia wahrscheinlich auch eine weitere Neuerung eingeführt. Unter dem Code befindet sich nun eine URL mit einer ID, falls der Code nicht einlesbar ist, kann man so durch altmodisches Tippen auf die gewünschte Seite gelangen.





Eine neue Entwicklung bei Semapedia möchte ich nutzen um euch diesen fantastischen Service einmal näher vorzustellen.

Für alle die Semapedia noch nicht kennen, hier eine kleine Einführung.

Semapedia bietet die Möglichkeit Links zu Wikipedia-Artikel mit Hilfe von 2D-Codes auf realen Objekten anzubringen. Physical World Connection (PWC) im besten Sinne!

Semapedia.org:
"Unser Ziel ist es, die virtuelle und die physische Welt dadurch zu verbinden, dass wir die richtigen Informationen aus dem Internet zu den relevanten Orten der realen Welt bringen."


Das ganze funktioniert ganz einfach:
1. Wikipedia Artikel auswählen
2. Mit Hilfe derWikipedia URL einen 2D-Code erzeugen.
3. Semapedia-Tag an einem realen Objekt anbringen.
4. Fleißig taggen!





genauere Infos gibts hier.

Donnerstag, 24. Mai 2007

Colored 3D-Codes von BeeTagg

Nun haben es auch die Jungs von BeeTagg geschafft und die Farbe für ihre Codes entdeckt! Ich darf euch den ersten Colored 3D-Code von BeeTagg vorstellen, der brandneu aus der Enwicklungsabteilung von BeeTagg stammt. Auch mit diesem ist es möglich, noch mehr Daten zu speichern, als in den herkömmlichen Codes.

(Quelle: BeeTagg)

Jedoch ist der Colored 3D-Code leider nicht mit dem normalen BeeTagg-Reader einzulesen. Dafür wird es evtl. ein Update oder sogar ein ganz neuen Reader geben. Mal sehen was sich BeeTagg dazu noch einfallen lässt.
"Das einizig unschöne daran ist, dass der BeeTagg bereits heute eine derartig grosse Menge an Ressourcen adressieren kann, dass wir die zusätzliche Kapazität voraussichtlich nie brauchen werden" Zitat: BeeTagg

Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen. Den Colored 3D-Code haben sie wahrscheinlich nur aus Designgründen entwickelt, denn für die Anwendungen die BeeTagg mit ihren Codes verfolgt (reine Online-Lösungen), reicht der Standart-Code allemal.
Dennoch finde ich, dass man an diesem Beispiel wieder sehen kann, in welche Richtung die Coldeentwicklung geht...

Montag, 21. Mai 2007

Interview mit Roger Fischer (Geschäftsführer von Kaywa))

Ich habe ein interessantes Interview von Roger Fischer, dem Geschäftsführer der Kaywa AG gefunden. Dies will ich euch natürlich nicht vorenthalten. Roger Fischer erklärt in diesem Gespräch die vielzähligen Möglichkeiten der 2D-Barcode Technologie und warum er fest davon überzeugt ist, dass das mobile Internet nun endlich Wirklichkeit werden soll. Außerdem ist er fest davon überzeugt, dass nur der QR-Code oder die Datamatrix eine Chance auf Erfolg hat.
Viel Spaß damit...

Roger Fischer über QR-Codes



(Quelle: Elektrischer-Reporter.de)

Wahlkampf mit Hilfe von QR-Codes

In Japan wird der der QR-Code nicht nur im Firmen- oder Privatbereich erfolgreich genutzt, sonder sogar beim Wahlkampf der Politker.

Dies versuchen nun auch die Schweizer. Somit haben sich die Parteien, welche auch schon erfolgreiche Partei-Blogs führen mit den QR-Codes ausgestattet. Hier eine Liste der QR-Codes der Parteien von NZZ-Votum.
Bin mal gespannt was in Deutschland noch so passiert und wann auch die Politiker hierzulande die QR-Codes für sich entdecken...

(Quelle: Rogers-Blog)

Neuartige Kooperation für Mobile Tagging in Singapur

Davon kann Europa bislang nur träumen...



Quelle: http://www.zapcode.com.sg/story.asp




Seit Ende Januar 2007 gehen die ColorZip SEA pte ltd, deren Code wir schon auf unserem Blog vorgestellt haben, und die Unternehmensgruppe Singapore Press Holdings New Media (SPH) Hand in Hand in einer bis dato einzigartigen Partnerschaft.

Unter dem Namen ZapCode vertreibt die SPH einen 3D-Code in Singapur, wobei die Rechte für die Technologie bei ColorZip bleiben.

Hinsichtlich der Technik ergeben sich keine Unterschiede zum ColorZip, den wir ja schon kennengelernt haben. Es werden auf 5x5 Zellen Informationen auf den Farben blau, grün, rot und schwarz (nicht zu vergessen der weiße Rand) dargestellt. Die Mindestfläche auf der der Code dargestellt werden kann beträgt 1x1 cm und ist für folgende Handys verfügbar.

Die SPH, die allein 14 Tageszeitungen betreibt, setzt damit auf Kunden v.a. aus der Werbebranche.

Dabei war es mal ganz interessant, dass man auf der Website des ZapCodes erfahren kann, wieviel Gebühren die SPH von ihren Werbekunden verlangt.
Es handelt sich hierbei um eine Art Leasing-Modell, das in 4 Kategorien aufgeteilt ist.
So bezahlt wann beispielsweise in der 1. Kategorie für die Nutzung eines Codes über einen Zeitraum von 60 Tagen (also nur ein Link!) mindestens 3000$ plus MwSt, falls man diesen in den Zeitungen oder Zeitschriften der SPH inseriert. Möchte man in den Massenmedien auch außerhalb der SPH inserieren, sind es gar 4500$ ohne MwSt. Billiger wird es hingegen in den letzten beiden Kategorien. Bei Flyeraktionen z.B. betragen die Gebühren 600$ o. Mwst und bei privater Verwendung(z.B. auf dem eigenen Blog ) stehen 20$ zu Buche. Allerdings ist hierfür eine Registrierung nötig.


Dennoch scheint die Resonanz der Werbevertreter in Singapur durchweg positiv, was die Einschätzung der Firmenvertreter in folgendem Video unterstreicht.
Vielmehr wird vorrausgesagt, dass es sich bei Mobile Tagging in den kommenden Jahren um ein globales Phänomen handelt wird, was die meisten von uns kaum überraschen dürfte.
So wird von ColorZip in naher Zukunft die Expansion nach USA und Europa angestrebt.

Wir sind gespannt was die Zukunft bringt!!!

Hier das Video http://multimedia.asiaone.com.sg/2006revamp/vodcast/2007/03/26b/story

Sonntag, 20. Mai 2007

QR-Code jetzt auch in Second Life

Jetzt ist es also endlich soweit.

2D-Barcodes haben nun auch ihren Weg ins "Zweite Leben" gefunden. Eher zufällig bin ich über einen Blogeintrag gestolpert, der eigentlich ein anderes Thema behandelt, aber folgendes Bild beinhaltete.



Quelle: http://instanceofidea.blogspot.com


Das Bild hat mich natürlich neugierig gemacht. Der Code hier verlinkt bspw. auf einen Blog. Des Weiteren hab ich mich gefragt wer hinter diesen Codes steckt.
Also hab ich mich weiter erkundigt und folgendes gefunden: SL Exchange, ein Unternehmen, das einige Services rund um Second Life anbietet, eröffnet unter anderem die Möglichkeit einen QR-Code zu generieren und in Second Life anzubringen. Dafür verlangen sie 1000 Linden $, die eigens für das Spiel erfundene Währung, was umgerechnet 3,30 € sind!
Das finde ich sehr verblüffend. Im "realen Leben" kann man sich die Codes bei unzähligen Generatoren kostenlos erstellen, wohingegen im "virtuellen Leben" die Kunden anscheinend bereit sind dafür zu bezahlen :-)

Für ihr Geld bekommen die Kunden folgendes geboten:

Ein QR-Code, der innerhalb von 24 Stunden übermittelt wird und in folgenden Formaten erstellt werden kann:

Data Encoding Option 1: Text field only (Maximum of 500 Alphanumeric Characters)
Data Encoding Option 2: Name, phone number, eMail address
Data Encoding Option 3: Name, URL
Data Encoding Option 4: eMail address, name, text field

Das gesamte Konzept muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen:
"Physical" World Connection von einer virtuellen in eine andere virtuelle Welt. Irgendwie paradox, oder? :-)
Gehen wir den Vorgang nochmal durch:
Ich finde also mit meinem virtuellen "Ich" ein 2D-Barcode in Second Life, fotografiere diesen mit meinem realen Handy, um über meine teure mobile Internetverbindung eine Webseite aufzurufen, obwohl ich gerade an meinem PC sitze und das ganze auch nahezu kostenlos erledigen könnte.



Die einzige, halbwegs sinnvolle Anwendung sehe ich evtl. darin Kontaktdaten direkt auf seinem Handy zu speichern. Alles in allem ein netter Gag (vorrausgesetzt man steht auf Second Life:-), aber nicht wirklich das stärkste Einsatzgebiet von 2D-Codes.

Samstag, 19. Mai 2007

Der ultimative Reader Test

Wir werden hier eine Testreihe starten, die sich intensiv mit Readern für Mobiltelefone befasst.

Mittlerweile haben etliche Unternehmen Reader entwickelt, jedoch haben wir noch keine obektiv bewerteten Tests darüber gefunden. Dies soll sich nun ändern!

Nicht jeder Reader funktionert auf jedem Handy und nicht jeder 2-D Code ist mit jeder Software einlesbar. Neben einer Auflistung der Fähigkeiten halten wir es für sehr wichtig ein faires und aussagekräftiges Fazit zu treffen. Deshalb wird am Ende unserer Testreihe eine Bewertung aller Kriterien erfolgen.

Viele Faktoren spielen beim Taggen eine wichtige Rolle. So sind die Leseeigenschaften abhängig von Schatten, Lichteinfall, Abstand, Untergrund, Material(wird in einer extra Artikelreihe folgen) und nicht zuletzt von den verschiedenen Handy-Betriebssystemen(Symbian, Java, Windows Mobile).
Des Weiteren stehen wir mit einigen Readeranbietern in Kontakt, die uns ständig über die neuesten Entwicklungen informieren.


Testteilnehmer:


Testgeräte:


Zur Vollbildanzeige wechseln
Sony Ericsson K800i
(3,2 mega pixels, Java)



Zur Vollbildanzeige wechseln
O2 XDA Mini S
(1,3 mega pixels, Windows Mobile 5.0)

Ein Sybian fähiges Handy wird folgen.


Testaufbau:

1. Distanztest mit unterschiedlichen Codegrößen
2. Fehlerkorrekturtests
3. Tests der Codes auf Werbemedien und Produkten (Dosen, Labels)
4. Auslesewinkeltests
5. Besonderheiten

Solltet ihr einen Reader oder ein weiteres wichtiges Testkriterium vermissen, so teilt uns dies bitte mit. Ausserdem interessieren wir uns für eure ganz persönlichen Erfahrungen, die ihr bisher mit den verschiedenen Readern gemacht habt.

Freitag, 18. Mai 2007

Paper Memory 3-D Codes (QR-Code mit 1,2 GB)

C.I.A. (Content Idea of Asia) entwickelt auf der Basis des QR-Code(Quick Respons) Algorithmus von Denso einen P.M. Code(Paper Memory). Dieser Color Code soll in neue Dimensionen vorstoßen. Bisher war die speicherbare Datenmenge auf den klassischen 2-D Codes doch eher bescheiden. Mit der neuen Dritten Dimension(1-D: X-Achse; 2-D: Y-Achse; 3-D: Farbe) soll die Speicherkapazität enorm steigen.

In der Theorie heißt das: Für jedes Modul kann eine Farbe gewählt werden und jede Farbe stellt zugleich einen anderen Zustand dar. Die Zustände der Module sind also nicht mehr beschränkt auf 0 und 1 (schwarz - weiß), sondern vervielfältigen sich nach der Anzahl der einzelnen Farben.


Nimmt man einen QR-Code mit 24 Farben, so beläuft sich nach Angaben von C.I.A., die Anzahl der möglichen Farbkombinatinen auf 4 083 264 Bilder. Das würde einenm Dateninhalt von 1,8 MB entsprechen! Über die Größe der einzelnen Module bzw. der Gesamtgröße des Codes wurden bisher leider noch keine Angaben gemacht.
1,8 MB hören sich schon recht interessant an, da damit schon Mp3 Sampels auf einem solchen Color Code speicherbar wären.
Nun könnte ein modernes Handy schon mehr als 24 Farben erkennen. Ein richtig großer Paper Memory Code kann 256 Farben enthalten:



Die mögliche Farben würden auf 2 854 408 421 376 Bildkombinationen steigen, dass würde einer Kapazität von maximal 1,236 GB entsprechen!
Ich stehe, besonders dem größerem Color Code, sehr skeptisch gegenüber. Ob eine Handy wirlich die einzelnen 256 Farbnuanzen differenzieren kann ist fraglich. Auch sind die Dimensionen der Codes noch nicht bekannt. Wenn der Color Code von den Ausmaßen zu groß wird, könnte er vom Reader nicht mehr erkannt werden.
C.I.A. offeriert komplett neuartige Anwendungsbereiche für Codes, ob sie wirklich umgesetzt werden kann wird sich noch zeigen.

Als nächsten Schritt wäre eine Kombination aus Video Stream und Color Code denkbar, der 4-D Code (4-D: Zeit) ausgestattet mit einer kleiner Anzahl von Farben und einer schneller Abfolge von Codes, könnte eine enorme Anzahl an Daten auf schnellstem Weg übertragen.

edit: Hier noch eine sehr interessante PDF-Datei zu dem Thema.

Dienstag, 15. Mai 2007

Color codes von Trillcode

LARK Computers die an dem Trillcode arbeiten werden wohl demnächst einen neuen Color Code etablieren. Auf der Webseite sieht man ein erstes Bild von dem Color Code der eine hohe Datenkapazität erreichen soll:



Ich habe mir grade den neusten Reader von Trillcode auf einer Mobi-Seite mit meinem Handy K800i auf mobile.trillcode.com geholt (38 KB - Version 2.0). Leider konnte ich den neuen Color Code noch nicht auslesen. Werde euch aber up-to-date halten, sobald der neue Reader rauskommt der die Color codes auslesen kann.
Auch im Bereich brandable codes tut sich was. Bisher war es bei Trillcode nur möglich das Logo in den äußeren Bereich der Codes einzufügen:



Doch nun scheint fast alles möglich zu sein im Bereich Branding, denn es lassen sich Logos zentriert und sogar animiert in den Trillcode einfügen:



Auch hier konnte ich mit der jetzigen Version des Readers die neuen Codes noch nicht auslesen, aber ich denke dass sich das bald ändern wird.
Der Trillcode stellt damit eine echte Alternative zum Beetagg dar und legt sogar noch nach. Der Beetagg ist speziell auf nicht statische Inhalte fokusiert, das heißt man muss eine Internet Connection verwenden um die Informationen abzurufen. Das kommt daher, dass die Speicherkapazität der Beetagg Waben relativ beschränkt ist. Mit dem Trillcode lassen sich beide Bereiche hervorragend abdecken. Auf dem größten Code lassen sich 210 alphanummerische Zeichen speichern. Was mich sehr beeindruckt hat war folgender Trillcode:


Hier ist eine kleine Melodie gespeichert, die zwar wie vom C64 klingt, aber es ist dennoch ziemlich erstaunlich was alles auf so einen Code passt. Als kleine Schwäche anzumerken, ist die lange Einlesezeit der Codes. Um zu taggen muss man das Handy sehr lange und ruhig auf den Code richten. Erst dann tritt der Decodierungs-Modus in Aktion.


Nicht nur Songs kann der Trillcode beinhalten, sondern auch eine Menge anderer Anwendungen. So werden Events von einem Code direkt im Handykalender gespeichert, ohne aufwendiges Eintippen. Die Teilnahme an Gewinnspielen wird ebenfalls erheblich einfacher, da nach erfolgreichem Auselesen des Codes wird gefragt wird, ob folgende Nummer XY gewählt werden soll um die Gewinnspielnummer YX zu übermitteln.

Sobald der Color Code noch kommt, ist der Trillcode ein ganz heißer Favorit.
Leider konnte ich bisher nur mit meinem Handy (Sony Ericsson K800i) Test´s durchführen, über ein Feedback mit andern Mobiltelefonen würde ich mich sehr freuen.

Montag, 14. Mai 2007

Mobile Streaming

Hallo zusammen,

bin vor einiger Zeit auf eine interessante Neuerung gestossen.
Dabei handelt es sich um einen sogenannten Video 2D-Code. Was bringt mir das?
Ganz einfach: Da eine Vielzahl von 2D-Codes in schneller Abfolge angezeigt werden, können in der Summe deutlich mehr Informationen gespeichert werden. Man spricht hier von einem Streaming. Die Idee, die Informationen auf mehrere Codes zu verteilen ist nicht neu, Quickmark nutzt diesen Ansatz bereits zum Speichern von Bildern. Allerdings werden hier die Codes einzeln gespeichert und nicht in einem Stream wie bei den V-Code.


Durch die Erhöhung der speicherbaren Datenmenge eröffnen sich neue Einsatzgebiete. So kann man bspw. Klingeltöne, Videos, Bilder oder auch Handy-Games auslesen und runterladen.
Vorteil hierbei ist, dass man kein Datenkabel bei der Aktion braucht, ja nicht einmal online sein muss um die gewünschten Daten auf das Handy zu ziehen. Somit kann man sich die bis jetzt noch teuren Downloadkosten sparen.

Die Demo-Software hierfür könnt ihr euch auf mobileama.com runterladen und ausprobieren.

Sehr interessanter Ansatz...dieser V-Code.

Test by mHegen:
Erste Tests mit einem O2 XDA Mini S mit Windows Mobile 5.0 haben gezeigt, dass das Streamen wirklich funktioniert. Am Anfang war ich sehr skeptisch, weil ich aus Erfahrungen wusste, dass man selbst bei einem einzigen 2D-Code oft lange warten muss, bis der Reader den Code erkannt hat. Ich war mir also unsicher ob mein Handy die sehr schnell wechselnden Codes erkennen würde. Ausserdem war mein Handy nicht auf der Liste der unterstützten Handys aufgelistet. Aber davon lässt man sich natürlich nicht abbringen :-)
Als ich den Reader dann das erste mal gestartet habe, ist mir direkt mal das Handy abgeschmiert. Egal, einmal durchatmen und nochmal :-)
Beim 2ten Versuch sah das ganze dann schon besser aus. Ich war sehr verblüfft wie viele Effekte auf meinem Display zu sehen waren. Viele Rote Quadrate und Striche haben versucht aufzuzeigen wie ich auf den Code zielen muss. Das ganze war für mich allerdings eher verwirrend. Die Benutzerfreundlichkeit ist meiner Ansicht mit den anderen Readern bislang noch nicht zu vergleichen, aber es ist ja auch nur eine Vorabversion.
Nach anfänglichen Problemen mit dem Zielen hat der Reader dann angefangen die schnell wechselnden Codes zu erkennen und mir den Fortschritt in einem Statusbalken angezeigt. Es ist faszinierend wie schnell die Codes teilweise erkannt werden. Meiner Einschätzung nach bis zu 3 Codes pro Sekunde. Innerhalb von 30 Sekunden hatte ich ein Bild mit 7kb heruntergeladen. Innerhalb von 25 Sekunden ein Klingelton mit 5kb. Wenn man besser im Zielen ist als ich, geht das bestimmt auch schneller.
Mir hat allerdings eine Möglichkeit gefehlt den Speicherort anzugeben. So musste ich längere Zeit suchen, bis ich die Daten wirklich gefunden hatte. Ein weiteres "Manko", was sich wohl nicht ändern lässt, ist dass man nach einem verpassten(nicht erkanntem) Bild/Code warten muss bis dieser wiederholt wird. Je mehr Codes in einem Stream vorkommen, desto länger muss man natürlich warten.
Als Fazit muss ich sagen, dass ich begeistert bin. Wenn die Jungs von mobileama weiter an der Benutzerfreundlichkeit arbeiten, kann ich mir wirklich viele Einsatzgebiete für den V-Code vorstellen. Wobei er meiner Meinung nach nicht in direkter Konkurrenz zu herkömmlichen 2D-Codes steht, da die beiden unterschiedliche Bereiche abdecken. Die 2D-Codes die Print-Medien und der V-Code die Displays.

Liest der Beetagg jetzt auch Datamatrix?

In youTube ist ein Video aufgetaucht, in dem zu sehen ist, wie mit dem Beetagg Reader erst ein Beetagg und danach eine DataMatrix eingelesen wird. Bislang unterstützte Beetagg nur seinen eigenen Code.
Es gibt noch jede Menge Spekulationen ob Beetagg nun wirklich andere Codes unterstützen will oder ob das ganze nur eine Testreihe oder gar ein Fake sei. Meiner Meinung nach passt das nicht so ganz zu dem Konzept mit dem sie bislang gefahren sind. Wenn in dem Beetagg-Blog von QR-Code oder Datamatrix gesschrieben wurde, ging es meist darum, dass diese "herkömmlichen" Codes nicht für den Einsatz im europäischen Markt geeignet wären.
Auf jedenfall interessant. Ich bin mal auf die neue Version gespannt, oder auf eine Pressemeldung von Beetagg zu diesem Thema. Irgendwie lässt das ja insgeheim darauf schließen, dass Beetagg davon ausgeht, dass die Datamatrix zum Standardcode werden könnte.

QR-Code Generator als Firefox Extension (Mobile Barcoder)

Eigentlich wollte ich euch schon länger von der sehr nützlichen Firefox-Extension "Mobile Barcoder" erzählen, hab es aber irgendwie immer wieder verschoben, bis ich durch einen Artikel auf theponderingprimate wieder mal daran erinnert wurde. Diese Erweiterung ermöglicht es einen 2D-Code (QR-Code) anzuzeigen, welcher die URL der aktuellen Webseite beinhaltet.
Besonders bei sehr langen URLs ist das wirklich hilfreich. Einfach mit dem Handy den tag fotografieren und die URL wird angezeigt. Dann gleich in die Favoriten speichern und man muss nie wieder mit der umständlichen Handy-Tastatur die nervige Adresse eingeben.

Nach dem Download und der Installation der Erweiterung ist unten rechts im Firefox die Schrift "Barcode" zu lesen.
Einfach mit der Maus darüber fahren und schon öffnet sich ein Bild mit dem QR-Code für die passende Seite.


Einzige Kritik die ich an der Erweiterung habe, ist die meiner Einschätzung nach zu kurze Anzeigezeit des tag's. Für einige Handys bzw. Reader ist diese Zeit einfach zu kurz. Mein Vorschlag wäre: Solange die Maus über dem Schriftzug ist, wird der Code angezeigt.

Alles in allem eine sehr brauchbare Erweiterung die ich nur weiterempfehlen kann.
Weiter Links zu diesem Thema:
Download
Entwicklerseite
Artikel
ThePonderingPrimate

Freitag, 11. Mai 2007

Sweet Chocolate Barcodes

Mmmmhhhh lecker!!! 2-D Codes sind nicht nur zum taggen da, neuerdings kann man sie auch anders genießen. Informationen aus süßer Schokolade wovon 30 % dank der Fehlerkorrektur essbar sind, ohne dass der Code unlesbar wird.

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Hier gibts alles über die essbaren Codes (leider nur auf japanisch): qrcodeblog

Denkbar sind nicht nur witzige Kreationen auf Schokoladentafeln, sondern auch Gewinnspiele, Informationen über das Produkt oder eine punktesammel Aktion.
Die Vielfältigkeit der 2-D Codes ist nicht nur auf ein weißes Blatt beschränkt, wie wir hier sehen. Die Materialien können von unterschiedlichster Art sein, sofern der Code nicht durch das Material verzogen oder gewellt wird, lässt er sich ganz einfach auslesen.

Personalisierte 2D-Codes (Part 3)

So mal wieder ein Artikel aus der Reihe "Personalisierte 2D-Codes". Heute stell ich euch eine andere Version des brandings für QR-Codes vor. Auf kazina.com kann man sich einen Text in seinen QR-Schreiben lassen. Anders als bei der Firma IT Design Inc, die wir in dem ersten Artikel der Reihe vorgestellt haben, sieht der Text bei Kazina nicht aus wie ein eingefügtes Bild, sondern setzt sich aus den selben Elementen wie der QR-Code selbst zusammen.




Neben dem Text, den man in seinem QR-Code anzeigen möchte, kann man auch die Farbe des Codes, die Farbe des Textes und die Postion des Textes wählen.

Seinen persönlichen tag kann man ausserdem mit einer URL und einem Titel versehen.

Einen großen Vorteil sehe ich darin, dass das branding kostenlos ist. Im Gegensatz zum QR-Code branding von IT Design Inc, dass bei ca. 380€ anfängt.

Allerdings muss man auch klar sagen, dass das branding sehr beschränkt ist. Und zwar in optischer Sicht sowie in der Länge und Position des Textes.

Hier mal ein Bsp. mit einem längeren Text:
Dieser tag ist wohl mit einem zur Zeit gängigen Kamera-Handy nicht wirklich auslesbar. Ein weiterer Nachteil dieses brandings ist, dass der Text nur in den Ecken und nicht in der Mitte platzierbar ist.

Als Fazit ziehe ich darraus, dass das Kazina branding eher für Privatkunden brauchbar ist und das branding von IT-Design Inc. (unten) eher für Firmen in Frage kommt. Nicht zuletzt wegen dem Preis.

Alles in allem muss man sagen, dass die Codes auf jedenfall viel interessanter werden, wenn man ihnen seine eigene Note verpassen kann.
Ich bin sehr gespannt in welche Richtung diese Entwicklung noch weitergeht.

Donnerstag, 10. Mai 2007

Physical World Connection in Asien

Ich möchte euch heute ein Video von L'Atelier (ein franz. Unternehmen, dass sich mit aktuellen asiatischen High-Tech-Entwicklungen befasst) zeigen. Das Video behandelt zwar nicht ausschließlich 2D-Barcodes, aber sehr wohl Physical World Connection. Es zeigt sehr schön wie weit uns die Asiaten im Handymarkt vorraus sind. Bspw. in den Bereichen von Mobile-TV oder des mobilen Internets.

An einer der interessantesten Stelle des Videos fotografiert eine Frau mit einem Handy eine Weinflasche. Das Etikett hat ein tag (2D-Barcode) integriert. Allerdings ist dieser Code mit dem blossen Auge eigentlich nicht erkennbar.
Das hat vielleicht den Vorteil, dass man sich den Platz auf der Verpackung spart, aber wenn der Kunde nicht weiß wonach er suchen muss, wird er die Mobile-Marketing Kampagne wohl nicht verstehen und nutzen können.

Personalisierte 2D-Codes (Part 2)

Wie wir bereits in einem früheren Artikel veröffentlicht haben, geht der Trend im Bereich der 2D-Barcodes klar in die Richtung der Peronalisierbarkeit. Jedes Unternehmen, jede Organisation und auch jede Privatperson möchte seinen ganz persönlichen 2D-Barcode.


Um den Artikel zu vervollständigen will ich im zweiten Teil nun auf den ShotCode eingehen. Der ShotCode wurde 1999 an der Universität von Cambridge entwickelt, trug aber zu diesem Zeitpunkt noch den Namen SpotCode. Einige wirklich interessante Videos zu dem SpotCode findet ihr auf den Internetseiten der Universität. Erst OP3, ein eigens für den kommerziellen Einsatz des SpotCodes gegründetes Unternehmen, verleiht dem ShotCode seinen heutigen Namen.
Der kreisförmige Code fällt durch sein etwas anderes Design auf und gehört sicherlich zu den ansehnlicheren Informationsträgern.

Wie im Bild oben zu sehen ist, war der ShotCode bislang nicht "brandable", also nicht mit einem Logo auszeichenbar.

Aber auch OP3 ist dem Wunsch der Werbeinsustrie und des Mobile Code Consortiums nachgekommen und hat nun die Möglichkeit geschaffen seinen Code zu personalisieren. Der Spanische Whiskeyhersteller James Whiskey ist das erste Unternehmen weltweit mit einem "gebrandeten" Shotcode. Zugegeben, ich hab das Firmenlogo nicht sofort gefunden (kleiner Tip: "sehr zentral") aber vielleicht kommt das Logo auf einem Werbeplakat ja besser zur Geltung. Da der CodeCode von sich aus schon sehr klein ist, blieb den Entwicklern wohl kein großer Spielraum für die Platzierung des Logos.

Hier nochmal der innere Kreis (mit Logo) im Detail:

Die komplette Werbekampagne von James Whiskey in Kombination mit ihrem "branded ShotCode" findet ihr hier.

Dienstag, 8. Mai 2007

Personalisierte 2D-Codes

Eines der Kriterien des Mobile Code Consortiums (Ein Zusammenschluss einiger Unternehmen mit dem Ziel einen Standard Code zu bestimmen) ist:

"Web hyperlinks have visual information, data and behaviours associated with them. Visual information makes
hyperlinks understandable to users."

Der "Standard-Code" soll also eine visuelle Komponente besitzen, die es dem Nutzer vereinfacht zu erkennen um was für eine Art Code es sich handelt.
Gerade weil viele Codes im Logistikbereich eingesetzt werden könnte es sonst zu Verwirrungen bei den Kunden kommen. Außerdem sollte jedem klar sein, dass die Unternehmen welche die Codes für ihre Marketingkampagnen nutzen wollen großen Wert auf das Aussehen der tag's legen werden. Während einige der in Europa entwickelten Codes bereits ein "Branding" unterstützen, so ist dies bei den in Asien weit verbreiteten Codes (QR-Code und Datamatrix) bislang noch nicht möglich.

Beispiel-Codes für Branding (Beetagg, ConnexTo und Trillcode):









Die Firma IT Design Inc hat in Japan nun einen neuen Trend gestartet. Unter dem Namen "Customized QR Codes" bieten sie die Möglichkeit einen QR-Code mit einer Grafik oder einen Text zu "branden".
Das ganze sieht dann bspw. so aus:




Laut robertpeloschek bietet IT Design Inc die Perosnalisierung nur für Unternehmen an und zwar ab einem Preis von 380€.

"The only downside is that IT Design Inc is currently offering this service only to companies. The price starts from Y59,000( = about 380€)."


Von Vorteil ist die Personalisierung der Codes vor allem für Firmen die die Codes zu Werbezwecke nutzen. Somit ist es nun möglich schon auf den ersten Blick zu erkennen welche Firma mit dem 2D-Barcode auf sich aufmerksam machen möchte.
Mitlerweile haben aber auch Privatpersonen in Japan ihren Gefallen an "Customized QR Codes" gefunden. Indem man ein Bild von sich in den Code integriert, hat man seinen persönlichen tag, den man bspw. als Visitenkarte oder auch für lustige Videofilme benutzen kann, wie der folgende Film zeigt. (Interessant wird das ganze ab 2,30min)