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Freitag, 27. April 2012

Ich war jung und brauchte die Klamotten

Nachdem die Models von Victoria Secret ihre Wäsche mit QR-Codes getauscht hatten, sind jetzt die Kunden dran nackte Haut zu zeigen. Das Credo von dem Modelabel Americanino lautet:
Strippen statt shoppen!
Und so kann es passieren das man sich spärlich bekleidet, umringt von einer Menschenmenge, in der Fußgängerzone wieder findet.



Die Frage ist jetzt, wie schafft es ein Plakat mit QR-Code drauf, dass sich Leute spontan in der Öffentlichkeit entblößen? Nun es ist ganz einfach, es gibt natürlich die neusten Klamotten von Americanino zu gewinnen. Im QR-Code selbst ist eine Nummer gespeichert, die man anrufen soll. Im Telefonat bekommst du gesagt, dass deine Fashion so gar nicht mehr en vogue ist und du sollst doch bitte das alte Zeug loswerden. Wer sich traut gewinnt!




via 2D-Code

Montag, 26. September 2011

Der Beweis: QR-Codes auf dem Weg zum Mainstream Marketing Werkzeug

Heute möchte ich mit Hilfe von zwei anerkannten Quellen auch dem letzten Kritiker beweisen, dass QR-Codes auf dem besten Weg zum Mainstream Marketing Werkzeug sind.

Quelle 1: Gartner Hype Cycle

Der diesjährige Gartner Hype Cycle for Emerging Technologies 2011 beinhaltet erstmals QR-Codes. Bis zur "mainstream adoption" wird es nach Schätzungen von Gartner jedoch noch 2-5 Jahre dauern. Wir denken, dass das eine perfekte Zeit ist um QR-Codes professionell in den Marketingmix zu integrieren. Der QR-Code ist demnach sowohl ein Zeichen von Innovation als auch ein Zeichen mobiler Integration.



Hier gehts zur Pressemeldung von Gartner


Quelle 2: Google Trends
Wir hatten vor einigerZeit bereits öfters Google Trends zu den Begriffen QR-Code und Mobile Tagging untersucht und publiziert. Die neuste Suche zeigt einen ähnlich starken Anstieg des Suchbegriffs "QR-Code" wie unsere regelmäßig veröffentlichten I-Nigma Nutzerzahlen.




Diese beiden Analysen zeigen letztendlich nur was wir bereits seit Ende 2010 beobachten können: QR-Codes sind ein absolutes Hype-Thema mit starker Tendenz zur Mainstream Adoption.

Dienstag, 30. August 2011

Frankfurter Kunst mit QR-Codes

Auf verschiedenen Kunstobjekten in Frankfurt sind nun auch QR-Codes angebracht. Sie verlinken zu weiteren Informationen zu den Objekten. Hier der Beitrag aus der Hessenschau.



Super das nun auch in der Kunst verstärkt diese Technologie genutzt wird. Ich hoffe, dass die Codes mit einem Management-Tool erstellt worde sind, denn es wäre sehr schade wenn sich der Inhalt der Codes ändert, die gravierten Codes aber nicht angepasst werden können ;-)

Mittwoch, 17. August 2011

Design QR-Code Generator von Tagnition

Nach ein paar harten Wochen voller schweißtreibender Arbeit und einer Nachtschicht, können wir euch heute einen neuen Service von uns vorstellen:


Den Design QR-Code Generator


Mit diesem Web-Tool könnt ihr euch einen gebrandeten QR-Code für eure Kampagne erstellen. Natürlich kostenlos, werbefrei und mit unbegrenzter Gültigkeit. Der Gedanke QR-Codes mit einem Design zu versehen ist nicht neu - aber bisher gab es noch nicht wirklich einen guten Generator dafür. Hintergrund war das wir festgestellt haben, dass QR-Codes mit einem Branding wesentlich häufiger gescannt werden als ein normaler QR-Code - die Klickzahlen können um das bis zu sechsfache steigen!


Natürlich hatten wir auch Mobile Social Media Marketing auf der Agenda. Mit dem Facebook Like QR-Code könnt ihr eure Website verlinken, es wird automatisch eine kleine Microsite erzeugt auf dieser kann sofort der FB Like Button angeklickt werden. Also Word-of-Mouth kehrt nach der Digitalisierung wieder in die reale Welt zurück!

Wir wünschen euch viel Spass beim generieren!

Zu finden ist der Design Generator auf http://qr-co.de

Donnerstag, 30. Juni 2011

QR-Codes im Mobile Retail - Tesco in Südkorea

Ich bin gespannt wie lange es dauert bis wir etwas vergleichbares in Deutschland sehen. Angenommen wird so ein System mit Sicherheit. Die Frage ist nur wer als erstes ein entsprechendes Konzept umsetzt und die anspruchsvolle Infrastruktur in den Griff bekommt.

Mittwoch, 15. Juni 2011

I-Nigma QR-Code Statistik Mai 2011

Die I-Nigma Statistik zur weltweiten QR-Code Nutzung im Mai 2011 sind da. Deutschland hält sich stabil auf Platz 2.




Main highlights of this month’s report:
  • The US maintains top position with undisputable margin over the other countries 
  • Australia is experiencing rapid growth – 74.1% compared to April and 195.3% over a 3 months period (compared to February)
  • Monthly worldwide usage in May grew by 18.7% compared to April and by 88.5% over the past 3 months (compared to February ) 
  • Popularity of barcodes is increasing in Europe with Germany, the UK and Italy
    leading this trend
 

Mittwoch, 18. Mai 2011

Joint Venture: NFC trifft auf QR-Code

Dass das iPhone 5 höchstwahrscheinlich mit NFC an Board kommt, und Apple sogar den Retailern auf die Sprünge helfen will Mobile Payment Stationen vor Ort zu subventionieren, ist ein heiß diskutiertes Thema. Daraus sind schon die ersten Hybrid-Unternehmen entstanden. Neben dem klassischen Zugang über QR-Codes wird auch das kontaktlose Abrufen von Informationen und Websites via NFC angeboten:



Da stellt sich die Frage, ob Mobile Tagging nur eine Übergangstechnologie ist, und mit dem Release von NFC verschwinden wird? Die Vorteile von NFC liegen klar auf der Hand: Man muss lediglich das Handy in die Nähe (ca. 20 cm) einer Lesestation bringen. Schon können alle nur erdenklichen Aktionen wie z.B. Mobile Payment, Mobile Coupons, Abruf von Content wie Videos, Apps uvm. ausgeführt werden. Allerdings sind die Aufwendungen für eine Infrastruktur (Lesesysteme) besonders für Retailer sehr hoch. Deshalb soll der Support von Apple kommen. Dies gilt allerdings nur für den Bereich Mobile Payment und Mobile Ticketing - bei dem Aufrufen von Informationen z.B. von Plakaten oder in Zeitschriften reicht ein passives RFID Etikett das mit ein paar Cent schon recht erschwinglich ist.

Das Mooresche Gesetz lässt sich auch auf die Preisentwicklung für RFID Etiketten heranziehen, und es ist wahrscheinlich, dass die preisliche Entwicklung weiter nach unten tendiert.

Wir sehen eher eine Nebeneinander der Technologien als eine Ablösung. Es gibt Einsatzmöglichkeiten in denen NFC Mobile Tagging überlegen ist, wie z.B. Mobile Payment. Aber im Print ist es immernoch besser einen QR-Code zu verwenden, denn dieser ist kostenlos und belastet die Umwelt nicht wie ein RFID Etikett.

Mittwoch, 5. Januar 2011

I-Nigma Statistik - QR-Code Nutzerzahlen in Deutschland 2010 fast verdreifacht


3GVision, das Unternehmen hinter dem weltweit führenden QR-Code Reader I-Nigma veröffentlicht seine Zahlen zur Mobile Tagging Nutzung im Jahr 2010.

Weltweit konnte eine Steigerung von nahezu 500% der mit I-Nigma durchgeführten Barcode Scans gemessen werden. Dies beinhaltet QR-Code, Datamatrix und EAN/UPC Scans. Gerade der deutsche Mark wächst derzeit rapide (262% in Q4/2010). Wir sind mit Tagnition, als exklusiver I-Nigma Partner für Deutschland, stolz Mobile Tagging wieder ein Jahr kräftigen Wachstums beschehrt zu haben und hoffen auf eine ähnlichen Trend in 2011. Danke auch an all die Nutzer da draußen.



Auszug der Pressemeldung:

Worth noting:
  • For the first time, the US has become the largest country in terms of absolute
    number of scans
  • Stellar growth in Hong King and Canada. Germany’s strong growth will likely
    surpass Italy’s no. 2 position in coming months
  • Signs of exponential growth when comparing growth of Q4/Q3 (83%) to that
    of Q3/Q2 (34%) and Q2/Q1 (13%)
  • Although this report highlights the very best performers of Q4, please note that also the countries that are ranked in lower positions compared to Q3, still show significant growth!
Notes on reporting methodology:
  • These reports are based on the total number of QRcode, Datamatrix and UPC/EAN scans recorded by the i-nigma system during the relevant periods. Because of i-nigma’s worldwide prominence, we believe that these numbers are likely to be indicative of global mobile barcode activity
  • The reports do not include activity in Japan, which is known to be well ahead in popularity and usage of mobile barcodes
  • For better representation of global open market trends, the reports specifically exclude activity from i-nigma-based solutions that are used by our vertical customers
  • Top 5 growing countries are from the top 20 countries in mobile barcodes usage during Q4


Dienstag, 7. Dezember 2010

Easycheck: QR-Code die zweite

Wie wir bereits im Juli berichteten, setzt das Empfehlungsnetzwerk Easycheck auf QR-Codes in der Selbstvermarktung. In der zweiten Werberunde ist nun das Motto: Wir lieben Ihre Empfehlung. Passend dazu gibt es einen QR-Code mit Herzbranding zu taggen. Forciert wird die Kampange mit Hilfe eines Gewinnspiels. Hier werden bis zum 11.01.2011 iPads für die besten Empfehlungen verlost. Kriterien sind hierbei die Anzahl an Komplimente sowie Tweets und Likes.


QR-Code von Easycheck mit Herzbranding


Vielen Dank an Alexander für den Hinweis!

Freitag, 15. Oktober 2010

i-nigma macht das Rennen

Die Ergebnisse unserer kürzlich gestellten Umfrage zum Thema Reader sind da. Wir wollten von Euch wissen: Welcher Reader ist der Beste? Knapp Hundert-Teilnehmer verzeichnet unser Survey. Die Ergebnisse lauten wie folgt.

Der I-Nigma-Reader schlägt mit über einem Drittel der Stimmen den Asiaten Quickmark (21 %) und den Neoreader aus dem Hause Neomedia (13%). Eine relativ starke Gruppe stellt die Kategorie der Sonstigen dar, welche sich allerdings auf viele unterschiedliche Exoten (Barcoo, Lynkee, Optiscan etc.) verteilen. Völlig abgeschlagen ist die amerikanische Software Scanlife sowie Upcode und Beetagg (alle unter 5%). Hier ein Tortendiagramm:

Die Ergebnisse beziehen sich auf die Betriebssysteme RIM (5%), Java (19%), Mac OS (49%), Windows Mobile(18%), Symbian (12%) und Android (48%) -Mehrfachnennungen waren möglich. Vergleiche folgendes Stabdiagramm:


Wir bedanken uns für Eure Teilnahme! Falls Euch zu dem Thema noch etwas auf dem Herzen liegt, sind Kommentare sehr erwünscht!
Euer Mobile Tagging Team

Dienstag, 5. Oktober 2010

Auf der Suche nach dem verloren QR-Code - Schnitzeljagd in Frankfurt

Heute startet die 1. QR-Code Schnitzeljagd in Frankfurt am Main. Die Kampagne besteht aus 12 verschiedenen QR-Codes die in der ganzen Stadt angebracht sind.


Die von dem Frankfurter EXPLORAmuseum, dem Presse- und Informationsamt der Stadt Frankfurt am Main und Steffen Schilke (qrcode-art.de) umgesetzte Kampagne startet am Frankfurter Hauptbahnhof und führt zum "größten QR-Code Europas". Auch wenn bezüglich des neuen Rekordmaßes bereits Zweifel aufkamen ist der entsprechende Code ungewöhnlich groß.

Um die Hinweise für den jeweils nächsten Code zu bekommen muss an jedem Spot ein QR-Code gescannt und eine Frage beantwortet werden. Die Aktion läuft 4 Wochen und lockt mit einem Gewinnspiel, an dem der begeisterte Nutzer am Ende der Schnitzeljagd teilnehmen kann.

Quelle: frankfurt.de, Mobile Marketing Welt

Montag, 4. Oktober 2010

Mobile Technologien im Handel - GS1 Whitepaper zum Thema Barcodes im Mobile Commerce

Heute möchte ich euch auf ein Whitepaper der GS1 zum Thema "Mobile Technologien im Handel - Wie Sie Ihr Handelsumfeld fit für mobile Technologien machen" aufmerksam machen.



Beschrieben werden unter anderem Szenarien wie Extended Packaging, Self-Scanning & Self-Checkout sowie Mobile Shopping und Mobile Couponing. Das Barcodes und Mobile Tagging in diesem Zusammenhang eine entscheidende Rolle spielen versteht sich von selbst.



Die Studie gibts hier zum Download.

Dienstag, 24. August 2010

2. empirische Studie zur Nutzung und Akzeptanz von QR-Codes in Deutschland über mobile Endgeräte

Nachdem Ende 2009 am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insb. Multimedia Marketing von Prof. Dr. Thomas Urban an der FH Schmalkalden die erste Studie zur Akzeptanz von Mobile Tagging in Deutschland erschienen ist, wird derzeit eine zweite Studie durchgeführt.

Die Studie soll inbesondere die folgenden Fragestellungen untersuchen:

  • Für welche Güter sind generell QR-Codes geeignet?
  • Wie hoch darf der Preis sein, damit die Phase der rationalen Überlegung zwischen der Werbung (eben dem mit einem Produkt behafteten QR-Code) und der Kaufentscheidung nicht stattfindet?
  • Wann erfolgt die Kaufentscheidung synchron zur Stimulation?
  • Welche Nutzergruppen sind besonders anfällig für QR-Code Konzepte und welche Güter kaufen diese?
  • Wie müssen Güter mit einer QR-Code-Behaftung vermarktet werden, damit eine Kaufspontanität entsteht und gleichzeitig ein (beschränktes) rationales Kaufverhalten ausgeschlossen wird?
Nach den Ergebnissen der ersten Umfrage bin ich auf diese zweite Studie sehr gespannt. Das Resultat werden wir natürlich auch wieder hier präsentieren.

Hiermit möchten wir zudem alle Leser motivieren an der Umfrage teilzunehmen. Unter allen Teilnehmern wird zudem ein iPod Shuffle von Apple verlost.

Mittwoch, 4. August 2010

Fachpublikation: Mobile Tagging - Eine neue Schlüsseltechnologie im Electronic Business auf dem Vormarsch

Heute möchte ich euch eine brandneue Publikation über Mobile Tagging von der Erdt Concept GmbH & Co. KG vorstellen.


Wie der Titel bereits verspricht, dreht sich die Publikation schwerpunktmäßig um 2D-Codes im E- & M-Commerce.

Erdt Concepts sieht in Mobile Tagging großes Potenzial, welche letztendlich auf folgende Vorteile der Technologie zurückzuführen sind:

Vorteile von Mobile Tagging

  • Bereitstellung von interaktiven und personalisierten Mehrwerten am POI / POS
  • Erhöhung der unternehmensspezifischen Transparenz durch vertiefende Informationen
  • Erreichung eines größeren Qualitäts- und Nutzenempfinden beim Endkunde
Durch den Einsatz von Mobile Tagging können sich Unternehmen somit durch QR-Codes als innovatives Unternehmen profilieren, die Kundenbindung & -zufriedenheit steigern und gleichzeitig Vertrauen schaffen.

Grenzen von Mobile Tagging
Neben den Vorteilen werden natürlich auch Nachteile und Grenzen der Technologie beleuchtet.
  • Kompatibilität der Codes
  • Fehlende technologische Standards
  • Kosten im mobilen Internet
  • Mangelnde Bekanntheit
Dazu muss ich allerdings folgendes ergänzen:

Kompatibilität verschiedener Codes:
QR-Codes und offene Systeme haben sich durchgesetzt. Diese Kombination bietet schon heute maximale Reichweite.

Fehlende technologische Standards:
Standards fehlen vor allem im Bereich der Datenformate die in Codes verschlüsselt werden. Dies betrifft allerdings nur sehr spezielle Einsatzgebiete. Für 95% aller Anwendungen gibt es best practices die sich durchgesetzt haben.

Kosten für das Surfen im mobilen Internet:
Ich denke die Wachstumszahlen in diesem Markt sprechen für sich. Es ist wie in allen Märkten. Es gibt Early Adopters und die risikoscheuen Nachzügler. Ich denke wir bewegen und hier schon in einem fortgeschrittenen Markt.

Bislang mangelnde Bekanntheit:
Wir geben alles um das zu ändern. Es liegt an euch uns dabei zu helfen.

Anwendungsbeispiele von Mobile Tagging
Als Anwendungsbeispiele von QR-Codes und Co. werden unter anderem Extended Packaging und die Bereiche Marketing und Print vorgestellt.

Speziell das Fazit und der Ausblick hat mir sehr gut gefallen. Anstatt diesen hier vorweg zu nehmen verweise ich stattdessen lieber auf die Publikation und überlasse euch das Lesen selbst.

Kontakt:
Die Publikation kann kostenlos per E-Mail bestellt werden. Mehr dazu hier.

Mittwoch, 9. Juni 2010

Code entdeckt - Microsoft tag in der TV Spielfilm


Andy G. hat als aufmerksamer Leser in der aktuellen TV Spielfilm einen Code entdeckt. Vielen Dank dafür! Es handelt sich um den Microsoft Tag, intern auch bekannt unter dem Namen HCCB (High Capacity Color Barcode). Neben der Horizontal- und Vertikalachse verwendet der HCCB noch zusätzlich Farbe als dritte Dimension. Das ermöglicht eine hohe Speicherkapazität auf kleinen Raum. Allerdings gibt es einige Einschränkungen im Druck (z.B CMYK), da unterschiedliche Verfahren verwendet werden kann die Farbe abweichen was es wiederum schwieriger macht den tag auszulesen. Zudem kann es vorkommen das die Farbe im Magazin mit der Zeit verblasst was der Auslesbarkeit ebenfalls nicht entgegen kommt.

Aber solange das Magazin "frisch" ist lassen sich die 3D Codes sehr gut taggen. TV Spielfim setzt die Codes in einem neuen Ressort ein: Im interaktiven Entertainment Guide lassen sich mit nur einem Klick Trailer von aktuellen Kinofilmen auf dem Handy abrufen. Das crossmediale Konzept verlinkt dazu auf die mobil optimierte YouTube Seite mit dem entsprechenden Filmmaterial.

Microsoft arbeitet schon seit 2007 an seinem Barcodeprojekt, hier findet man noch mehr Infos dazu. Der Reader wurde dazu konsequent weiterentwickelt und auf unterschiedliche mobile Betriebssysteme (Android,RIM etc.) erweitert, allerdings kamen mit der Zeit keinen neuen Barcodesymbologien, wie der QR-Code dazu. Der HCCB ist somit noch einer der wenigen proprietären Codes auf dem Markt.

Mobile Tagging kann sich allerdings nur in der breiten Masse etablieren wenn offene Standards wie der QR-Code genutzt werden. Denn welchen Sinn hat es wenn man fünf unterschiedliche Reader auf seinem Mobile hat, die jeweils nur eine Symbologie erkennen können? Das stiftet nur Verwirrung unter den Usern - ob MS ihr System noch um den QR-Code erweiteren, wird die Zeit zeigen.

Dienstag, 27. April 2010

Mobile-Recruiting: "Praxis mit Zukunft"

Wir haben bereits eine Studie von der Hochschule RheinMain zum Thema Mobile Recruitment vorgestellt, welche beispielsweise besagt, dass 89 Prozent aller Unternehmen die Ansprache künftiger Mitarbeiter über das Mobiltelefon kommen sehen. Allerdings finden wir diese Erkenntnis nun auch außerhalb der Hörsäle: in der Praxis.

ManagerSeminare.de legt in einem kleinen Artikel das Schicksal des Bernd Wachenfeld dar, der früher viel Zeit in die Personalakquise investierte und das "heute in zwei Tagen schafft". Sein Unternehmen richtet Baumärkte ein - ein hektisches Geschäft. Da ist kurzfristige Akquise und ein großer Pool von Kandidaten wichtig. Diese erhält man über die Anmeldung seiner Aushilfen bei einem Job-Portal - über SMS, Bluetooth oder bisher häufiger: Mobile Tagging. So kommt man quasi auch "unterwegs zum neuen Job".

Quelle:http://www.toonpool.com/user/1631/files/finding_a_job_485575.jpg

Nach der Anmeldung werden die Bewerber bei Bedarf per SMS informiert und können zurückrufen. Wachenfeld: "Das funktioniert tadellos – und ist kostenlos". Es sei die Praxis der Zukunft, so ManagerSeminar.de.

Das Besondere an diesem Beispiel - im Gegensatz zu unseren bisher vorgestellten Fällen- ist, dass es sich nicht um hochqualifiziertes Personal handelt. Statt dessen wird ein breiteres Publikum angesprochen, im Grunde ist das Konzept ja auf die Breite des Publikums ausgerichtet. Eine gute Nachricht für alle Werbetreibenden.

Dienstag, 23. März 2010

Studie zur Akzeptanz von Mobile Tagging und QR-Codes

Die eine Studie läuft gerade und die andere ist seit heute online. Sehr erfreulich, dass Mobile Tagging in der Forschung immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insb. Multimedia Marketing von Prof. Dr. Thomas Urban, steht seit heute die Executive Summary zu einer Studie bezüglich der Akzeptanz von Mobile Tagging zum Download bereit.


Die Studie in Kürze:

Befragungsteilnehmer:
Befragte: 516
84,7% männlich
44,8% 19-25 Jahre alt

Geräte:
53,4% "normales" Handy
41,3% Smartphone

Mobile Tagging Voraussetzungen:
83,8% gaben an, eine Zugangsmöglichkeit zum mobilen Internet zu haben
89,1% der Geräte haben eine Kamera integriert

Die Mobile Tagging Voraussetzungen zum scannen von QR-Codes sind somit bei einer beeindruckenden Anzahl an Nutzern angelangt.

Bisherige QR-Code Nutzung:
25% gaben an, bereits QR-Codes gescannt zu haben (die Anwender mit Mobile Tagging fähigen Geräten)
Weitere 25,4 % kennen die QR-Codes, haben diese aber bislang noch nicht genutzt

Bisherige Hemmschwellen:
Anwender die bislang keine Codes nutzen, sehen den Grund dafür hauptsächlich in mangelnden Anwendungsmöglichkeiten (17%) und geringen Mehrwerten (54%).

Anwendungsfelder:
Die primären Anwendungsfelder sind weiterführende Informationen in Zeitungsartikeln (66%) und zusätzliche Nähr- und Inhaltsstoffe auf Lebensmittelverpackungen (Extended Packaging) (65%).

Spezielle Potenziale werden den direkten Verkäufen von digitalen Gütern, vor allem Apps, Spiele und Musik, zugesprochen. Den Erwerb von Programmen über QR-Codes können sich 42% der Befragten vorstellen.

Die Studie geht zudem weiter auf die Zahlungsbereitschaft für die unterschiedlichen Güter über den Zugang mit Hilfe eines QR-Codes ein.
Meiner Einschätzung nach ist die Zahlungsbereitschaft aber eher in Zusammenhang mit dem Content zu sehen. Änderungen in der Zahlungsbereitschaft könnten sich höchstens aus dem abgewandelten Kontext ergeben in dem sich der Nutzer während der Nutzung des QR-Code befindet. Dies sollte allerdings eher die Kaufbereitschaft beeinflussen und nicht die Zahlungsbereitschaft.
Die Studie bestätigt: Kunden seien bereit marktübliche Preise zu bezahlen.

Fazit der Studie:
Für den QR-Code bleibt festzuhalten, dass der kritische Massepunkt für eine weitere Verbreitung in Deutschland erreicht ist.
Desweiteren ist es immens wichtig die richtigen Einsatzgebiete und Anreize im Rahmen einer Mobile Tagging Kampagne zu schaffen und zu vermitteln. Dafür spielt nicht zuletzt der Content hinter dem QR-Code eine entscheidende Rolle.

Die Studie kann auf der Seite der FH Schmalkalden heruntergeladen werden.

Neuigkeiten: Location based Facebook QR-Codes

Location Location Location. Ja, im Mobile Business dreht sicht viel um Context-Informationen. Und besonders häufig geht es um die Location. Schließlich ist das einer der großen Vorteile von mobilem gegenüber stationärem Web.

So sollen die ominösen QR-Codes, die letzte Woche kurzzeitig auf Facebook Profilen aufgetaucht sind, auch in Zusammenhang mit der Location-Strategie des Unternehmens stehen. (Artikel von letzter Woche).


Tech Crunch berichtet nach Aussagen einer nicht weiter spezifizierten Facebook nahen Quelle, dass die QR-Codes in der nächsten mobile App von Facebook integriert seien sollen. Dabei gehe es dem Unternehmen hauptsächlich darum eine Art "Check-In-Code" zu nutzen um Location-Based-Information in das Geschäftsmodell von Facebook zu integrieren.

Die Codes sollen an Unternehmen wie Cafès und Restaurants ausgegeben werden. Kommt ein Facebook-User in das Lokal, kann er den Code scannen und auf seinem Profil erscheint eine Meldung wie: "Ich bin gerade Kaffee trinken in Cafè XY"

Meiner Einschätzung nach wird es sich aber nicht auf QR-Codes für dieses Einsatzgebiet beschränken. Neben den "Location-Based-Micro-Blogging-Codes" (Was eine Wort :-)), wird es sicherlich auch Codes geben, die es ermöglichen mit einem Klick Freunde zu adden.

Damit nutzt Facebook zwei der wesentlichen Vorteile der Mobile Tagging Technologie:
1. Context basierte Informationen (in dem Fall die Location, die Lokalität, die Beziehung)
2. One-Click Aktionen (in dem Fall Freund adden oder Mircroblogging)

Genauere Informationen werden auf der Facebook Konferenz f8 gegen Ende April erwartet.

Artikel auf Techcrunch

Dienstag, 16. März 2010

Setzt Facebook auf QR-Codes?

Seit heute sind auf Facebook unter dem eigenen Profilbild wie im Bild zu sehen zwei Links zum Erstellen von QR-Codes erschienen.


Leider scheint die Funktionalität derzeit nicht zu gehen. Auch eine Erklärung von Facebook zu den entsprechenden Links sucht man derzeit noch vergeblich.

Bereits im Februar 2008 hatten wir über eine Facebook Applikation berichtet, die es erlaubt QR-Codes zu erzeugen mit deren Hilfe Freunde hinzugefügt werden könnnen. Das ganze konnte man sich dann QR-Code-typisch auf allen möglichen Gegenständen bestellen. Mehr dazu hier.



Diesmal scheint es sich bei der QR-Code Funktionalität allerdings um eine Facebook eigene Erweiterung und nicht eine 3rd-Party App zu handeln.

Kann irgendjemand mehr dazu sagen? Wir halten euch auf jedenfall auf dem Laufenden.

Dienstag, 9. März 2010

Umfrage zum Potenzial von Mobile Tagging und QR-Codes

Im Rahmen einer Abschlussarbeit wird an der Universität Hildesheim derzeit eine Umfrage zum Thema "Mobile Tagging - Online-Umfrage für Auswertung der Potenziale von 2D-Tags in Deutschland am Beispiel von QR-Tags" durchgeführt.
Ziel dieser Untersuchung ist herauszufinden, welche Poteziale Mobiles Tagging auf dem Markt mobiler Technologien hat.


Ich würde mich sehr freuen wenn einige unserer Leser an der natürlich anonymen Umfrage teilnehmen würden:

Jetzt an der Umfrage teilnehmen


Die Ergebnisse werden dann auch hier veröffentlicht.