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Mittwoch, 27. Januar 2010

Fußgängernavigation mit Mobile Tagging in Wien am Südtiroler Platz

Unter dem Projektnamen "Ways4all" entsteht an der FH Joanneum in Kapfenberg derzeit ein Verfahren zur Fußgängernavigation an großen öffentlichen Anlagen wie Bahnhöfen. Mit Hilfe von QR-Codes und Mobile Tagging sollen Fahrplanauskünfte in Echtzeit und Wegbeschreibungen verknüpft und dem Nutzer individuell zur Verfügung gestellt werden.



Die QR-Codes erscheinen dabei in sogenannten Aufmerksamkeitsfeldern und beinhalten eine Ortsinformation um konkrete Wegbeschreibungen wiedergeben zu können.

Eine erste Machbarkeitsstudie wird am Südtiroler Platz in Wien stattfinden. Eine Ausweitung des Systems ist bis 2014 auch für den Wiener Hauptbahnhof und auch auf den Outdoor-Bereich vorgesehen.

Neben 2D-Codes werden auch RFID-Tags eingesetzt um das System barrierefrei für blinde Menschen zugänglich zu machen. Da diese Systeme allerdings höhere Kosten sowohl bei Betreiber und Nutzer hervorrufen wird in der Machbarkeitsstudie auch getestet ob blinde Nutzer mit Hilfe des Leitsystems auf die QR-Code-Nutzung zurückgreifen können.

Ich bin mir sicher, dass wir zu gegebener Zeit von unserem Vor-Ort-Korrespondenten Andy einen Testbericht erhalten. :-)

Quelle: orf.at

QRdeCODEr - QR-Code Reader für Palm

Häufig reden wir über iPhone und Android. Heute gibt es auch mal eine Nachricht für die Palm-Nutzer. Diese kommen auch in den Genuss von Mobile Tagging. Und zwar durch den Reader mit dem namen QR deCODEr, der über den App Store kostenlos zur Verfügung steht.



Da ich selbst leider kein Palm besitze konnte ich die Software keinem ausführlichen Test unterziehen. Weitere Informationen findet ihr auf dem PalmenexPress Blog, der die Bedienung der Software lobt.

Dienstag, 26. Januar 2010

Audi und der größte QR-Code der Welt

Des Öfteren haben wir bereits über den angeblich größten Code der Welt berichtet. Sowohl das Hello World Projekt als auch "Le plus grand Tag du monde..." aus Frankreich sind dabei aussichtsreiche Anwärter auf den Sieg.

Da es sich bei den beiden Projekten allerdings jeweils um einen Datamatrix-Code und nicht um einen QR-Code handelt, scheint ein QR-Code von Audi Japan zum Thema "100 Jahre Vorsprung durch Technik" derzeit der größte QR-Code der Welt zu sein.

Jetzt gibt es zu der bereits im Jahr 2009 durchgeführten Aktion auch ein Video, das wir euch nicht vorenthalten wollen:

TU Wien mit QR-Codes zur Validierung von Zeugnissen

Um Mitarbeiter zu entlasten und die Flexibilität der Studierenden zu erhöhen hat die TU Wien einen Student Self Service eingerichtet, mit dem sich Studierende Selbstausdrucke von Einzel- und Sammelzeugnissen sowie weiteren Dokumenten anfertigen können.

Um nach wie vor die Echtheit dieser Dokumente zu gewährleisten - Wasserzeichen, Siegel und Unterschriften entfallen ja bei dem Self Service - wird jedes Dokument mit einem QR-Code ausgestattet.


Mit Handy oder PC kann der QR-Code gescannt und die Echtheit des Dokumentes vom Server der TU Wien erfragt werden.

"Die TU erspart sich dadurch das Audrucken und Kuvertieren von mehreren Zehntausend Bestätigungen und bis zu 150.000 Zeugnissen pro Jahr."


Quelle: TU Wien

Mittwoch, 20. Januar 2010

QR-Arts: Beeindruckende QR-Code Plastik von Frank Haase

Heute möchte ich gerne ein äußerst beeindruckendes QR-Code Kunstwerk vorstellen.


Zum Kunstwerk:
Die Plastik "Die Deutsche Einheit" vereint in einem Kunstwerk gleich zwei QR-Codes (Ost/ West) und gedenkt dem 20. Jahrestag des Mauerfalls. Das klingt im ersten Moment noch nicht sonderlich beeindruckend, bedenkt man aber, dass jeder Code nur aus einer speziellen Richtung ausgelesen werden kann, wird schnell der Sinn der Plastik in Form eines stilisierten Grenzpfahls klar. Als Datenmodule dienen statt schwarzer Quadrate dreidimensionale schwarze Kugeln wie im folgenden Bild zu sehen ist:


Die in den beiden QR-Codes versteckten Botschaften lauten "Ost" und "West" und sind jeweils nur aus der entsprechenden Himmelsrichtung auslesbar. Der Künstler will damit die verschiedenen Sichtweisen von Ost und West auf die Vereinigung darstellen.




Zum Künstler:
Der 1968 geborene Frank Haase hat bereits eine Vielzahl von QR-Code Kunstwerken erstellt. Diese können auf seiner Website qr-art.com oder vom 10.01 bis 06.03.2010 im Hotel-Restaurant Neuhaus in der Iserlohn-Lössel bei einer Ausstellung zum Thema "QR-Art und Schattenbilder" bestaunt werden. Besonders interessant fand ich auch das aus 100 QR-Codes bestehende QR-Eye das auf derzeitige und zukünftige QR-Arts des Künstlers verlinkt:



Sowohl die Technik, als auch die Hintergründe der QR-Code Plastik überzeugen. Ich kann getrost sagen: Das ist das beste QR-Code Kunstwerk, das mir bislang begegnet ist.

Quelle: frank haase design, qr-art.com, 2d-code

Dienstag, 19. Januar 2010

Mobile Recruiting: Mobile Tagging vor Bluetooth, MMS und iPhone Apps

Mobile Recruiting als Responsekanal zu talentierten Nachwuchskräften weist große Potenziale auf. Bereits letztes Jahr berichteten wir über Vorstöße von Aldi Süd zu diesem Thema (zum Artikel).

Jetzt fasst eine Studie des eco - Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. zusammen mit der Hochschule RheinMain, der Contebis Management & Technology GmbH und der DJM Consulting GmbH die Ereignisse im Mobile Recruiting 2009 zusammen.

Die Kernaussage:
"Trotz zum Teil noch großer Unkenntnis über mobile Technologien werden die Potenziale von Mobile Recruiting bereits erkannt"

Bei der Studie wurde neben SMS, Mobile Web und anderen Technologien auch Mobile Tagging als möglicher Kanal in der Onlinebefragung untersucht.


Das Ergebnis: Mobile Tagging liegt vor Bluetooth, MMS und iPhone Apps bei den bereits durchgeführten Kampagnen. 4% aller Befragten gaben an bereits Mobile Tagging im Recruiting eingesetzt zu haben. Mit 27% sind SMS-Kampagnen zwar noch deutlich an der Spitze. Aber langfristig wird sich dieser Platz sicher nicht verteidigen lassen.

"Das höchste zukünftige Nutzenpotenzial im Rahmen von Mobile Recruiting wird der mobilen Karriere-Website beigemessen: 74 % schätzen den zukünftigen Nutzen als hoch oder eher hoch ein. Es folgen Karriere-/Job-Newsletter per SMS/MMS (64 Prozent) und Mobile Tags auf Stellenanzeigen (58 Prozent)."

Die wahre Aufgabe der Mobile Tagging Industrie zeigt sich wieder einmal im Subtext. 52% der Befragten gaben an die Technologie nicht zu kennen. Diese Zahl relativiert sich allerdings wenn man sie in Vergleich zu anderen Aussagen sieht. So sind auch iPhone Apps 30% der Befragten nicht bekannt. Und sogar der SMS Boom des vergangenen Jahrzehnts scheint an 14% der Befragten vollständig vorübergegangen zu sein. Nichtsdestotrotz ist die große Herausforderung der Branche klar: die Technologie muss weiterhin in der breiten Masse bekannt gemacht werden. Denn wer Mobile Tagging kennt, der nutzt es auch (wie diese Studie wiedereinmal belegt).

Eine Zusammenfassung der Studie kann hier heruntergeladen werden. Die gesamte Studie gibts nach kostenloser Registrierung hier.

Quelle: Presseportal

Montag, 18. Januar 2010

GFK Analyse zu Mobile Tagging in Österreich


"Mobile Tagging hat in Österreich großes Potenzial"

Eine Analyse der GFK Austria vom 18.01.2010 hat ergeben, dass Mobile Tagging ein großes Potenzial in Österreich besitzt. Obwohl bislang erst 3% der Befragten aktiv an einer Kampagne teilgenommen haben zeigen 20% Interesse an zukünftigen Kampagnen.

"Zwar haben bisher erst 3% der Österreicher einen Mobile Tag selbst abfotografiert, allerdings halten 20% - also rund 1,4 Millionen Menschen - diese Möglichkeit grundsätzlich für sehr interessant oder interessant, wie eine aktuelle Online-Studie der GfK Technologiemarktforschung mit 500 Befragten zeigt."

Beonders hohes Interesse weist die Zielgruppe der 15 - 29 jährigen auf, bei denen sogar 37% der Befragten die Technologie gerne nutzen würden.

"Bei jungen Konsumenten bis 29 Jahre sind es sogar 37%, die sich für Mobile Tagging interessieren. "Das Potenzial für diese neue Form der Kundenansprache ist in Österreich gegeben – speziell in jungen Zielgruppen. Wir sprechen hier immerhin von rund 600.000 Personen und im Normalfall heavy usern, wenn man nur die 15 bis 29 Jährigen ins Kalkül zieht.", so Robert Madas von der GfK Austria Technologie-marktforschung. Immerhin rund 25% der Österreicherinnen und Österreicher haben schon einmal von Mobile Tags gehört."


Eigentlich fasst die Studie nur das in Zahlen, was wir seit längerem wissen:

  • das Potenzial der Technologie ist immens
  • aber nach wie vor besteht ein hoher Aufklärungsbedarf
  • je jünger die Zielgruppe, desto größer das Interesse
  • Inhalte und Aufmachung der Kampagne spielen eine entscheidende Rolle

Pressemeldung

ScanMee - Neuer iPhone Reader

Für alle iPhone User die noch nicht genug 2D-Code Reader auf ihrem Gerät haben hier die neuste durchaus brauchbare Realtime App von PromoMee:

Die App ist unter dem Namen "ScanMee" im Appstore zu finden.
Formatierung für ausgewählten Text aufheben

Donnerstag, 14. Januar 2010

Mobile Tagging: Von Print über das Mobiltelefon zum Kauf im Web?

From Print to Phone to Web. And a Sale?

Das ist der Titel eines aktuellen Berichtes vom 11.01.2k10 der New York Times zum Theme Verkaufsförderung durch Medienkonvergenz und Mobile Tagging.

In Deutschland sieht man bislang kaum Mobile Tagging Kampagnen die einen direkten Kaufprozess initiieren sollen. Speziell digitale Güter wie MP3s, eBooks, Audiobooks, Games und ähnliches, die direkt auf dem Mobiltelefon konsumiert werden können, profitieren in erheblichem Maße von einem erleichterten kontextsensitiven Zugang am point of interest beispielsweise aus einer Zeitungsanzeige.
Worauf kommt es also an? Neben den richtigen Produkten sind vor allem das gewählte Medium, eine ansprechende Gestaltung und die passende Zielgruppe von spezieller Bedeutung. Der Vorteil durch Mobile Tagging kann in diesem Konzept anhand von Mobile Added Values beschrieben werden. Im Vergleich zu einem einfachen Online Angebot wird durch einen mobilen Zugang ein Kauf des Produktes immer und überall ermöglicht. Der Nutzer ist beim Kauf somit orts- und zeitunabhängig was in erhöhter Form zu Spontankäufen nach der Aufnahme der Werbebotschaft (aus der Zeitung) führt. Da dies häufig in Nischenzeiten (im Zug, beim Arzt, usw.) geschieht, sind speziell Produkte die auf die Ausnutzung dieses Zeitfensters abzielen zu empfehlen.

Die Frage im Titel des New York Times Artikels: "... And a Sale?" kann, bei einer durchdachten Kampagne, sicherlich mit einem "ja auf jedenfall" beantwortet werden.

Mittwoch, 13. Januar 2010

Erklärung zur Kampagne von Ja! natürlich

Über die Kampagne von "Ja! natürlich" haben wir bereits berichtet. Hier nachgereicht das Video zur Einführung in die Technik mit einigen Eindrücken über die Kampagne.

Dienstag, 12. Januar 2010

Statistiken: District 9 QR-Code Kampagnen Ergebnisse


Die Veröffentlichung von Statistiken zu Kampagnen allgemein, aber auch speziell im Mobile Tagging, ist eher selten. Dass es aber auch anders geht zeigt die Agentur Magma (Agency Magma). Um die Rücklaufquoten von Mobile Tagging Kampagnen zu präsentieren wurde die Kampagne zum Kinofilm District 9 kurzerhand selbst finanziert und als Paradebeispiel für zukünftige Projekte herangezogen.


Die Kampagne liefert den passenden mobilen Content, in diesem Fall, den naheliegenden mobil angepassten Trailer zum Film direkt aufs Handy.


Die durchaus beeindruckenden Ergebnisse zeigt diese Grafik. Zum Nachlesen hier nochmal das gesamte Dokument.

Quelle: http://2d-code.co.uk

Welt kompakt wird 5 Jahre und feiert mit QR-Code

Im Rahmen der Jubiläumsausgabe zum 5ten Geburtstag der Welt Kompakt erscheint auf der Titelseite ein Bild, das vermuten lässt welchen Stellenwert der QR-Code für diese Zeitung mitlerweile erreicht hat.


"Die Welt Kompakt ist eine Zeitung die auf den Punkt kommt." Im Vordergrund stehen Präzision und vor allem Aktualität. Beides Faktoren die durch Mobile Tagging hervorragend unterstützt oder sogar erst ermöglicht werden. Wir gratulieren dem Vorreiter des Mobile Tagging im Print und wünschen weiterhin viel Erfolg!

Artikel von 2007 über die ersten Gehversuche der Welt Kompakt im Mobile Tagging

Source: welt kompakt