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Freitag, 30. April 2010

QR-Codes für Verkehrsgesellschaften

Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) machen mobil - jetzt auch elektronisch. Neben Near Field Communication wird im sechsmonatigen Pilotprojekt “Ran an die Infos” das mobile Portal der Verkehrsorganisationen durch QR-Codes erreichbar sein.

Wenn Ihr dieses Zeichen seht: dann" ran an die Infos!"

Auf diesem Portal gibt es Infos über die aktuelle Haltestelle, die Erreichbarkeit der Anschlüsse und Sonderverkehr sowie über Sehenswürdigkeiten im Kontext der Location. Erste Marketingideen sind auch bereits miteingebunden. So erhält man zusätzlich Hinweise, wo in der Nähe die RMV-Card Rabatte ermöglicht.

„Der Reiz unserer neuen Info-Module liegt an der Kombination der extra fürs Unterwegssein konzipierten mobilen Web-Portale und ihrer leichten Zugänglichkeit. Denn der kurze Weg zu wichtigen Infos ist das A und O fürs Surfen per Handy“ erklärt Prof. Knut Ringat, Geschäftsführer des RMV.

Quelle: Mobile Marketing Welt

Donnerstag, 29. April 2010

"Media Moderna": Magazin mit QR-Code

Die Akademie Druck + Medien NRW in Lünen hat ein Fachmagazin mit dem Namen "Media Moderna" entwickelt und realisiert. Es handelt sich um den praktischen Teil des Lernmoduls Vorstufe im Rahmen der Ausbildungs zum Mediengestalter für Digital- und Printmedien. Das Magazin bietet Fachwissen aus dem Bereich Druck und Medien.



Magazin "Media Moderna": mit Style und Code

"Uns ging es primär darum, viele Aspekte moderner Medienarbeit zu vermitteln, veraltete Mythen zu bereinigen und vor allem das Interesse an aktuellen zukunftsweisenden Technologien und Trends bei den Teilnehmern zu wecken", so André Husken, Trainer für Aus- und Weiterbildung. "Der Schwerpunkt der Projektaufgabe lag zwar auf Konzeption, Gestaltung und Erstellung des Fachmagazins "Media Moderna", doch die Nutzungs- und Verbindungsmöglichkeiten im und mit dem Internet haben dabei eine weitere wichtige Rolle gespielt."
Die "Anforderungen ihres zukünftigen Berufes als Mediengestalter für Digital- und Printmedien" meistern sie mit Hilfe des QR-Codes. Dieser stellt eine Verbindung zwischen den Medien dar, beseitigt somit den Medienbruch und fördert das crossmediale Konzept, so dass die Azubis ihre Fachkenntnisse nicht mehr voneinander isolieren müssen. Der Code wird auf die Titelseite gedruckt und verlinkt die Homepage des Projekts u. A. mit weiteren Infos zur Technologie.

Quelle: www.drupa.de

Dienstag, 27. April 2010

Mobile-Recruiting: "Praxis mit Zukunft"

Wir haben bereits eine Studie von der Hochschule RheinMain zum Thema Mobile Recruitment vorgestellt, welche beispielsweise besagt, dass 89 Prozent aller Unternehmen die Ansprache künftiger Mitarbeiter über das Mobiltelefon kommen sehen. Allerdings finden wir diese Erkenntnis nun auch außerhalb der Hörsäle: in der Praxis.

ManagerSeminare.de legt in einem kleinen Artikel das Schicksal des Bernd Wachenfeld dar, der früher viel Zeit in die Personalakquise investierte und das "heute in zwei Tagen schafft". Sein Unternehmen richtet Baumärkte ein - ein hektisches Geschäft. Da ist kurzfristige Akquise und ein großer Pool von Kandidaten wichtig. Diese erhält man über die Anmeldung seiner Aushilfen bei einem Job-Portal - über SMS, Bluetooth oder bisher häufiger: Mobile Tagging. So kommt man quasi auch "unterwegs zum neuen Job".

Quelle:http://www.toonpool.com/user/1631/files/finding_a_job_485575.jpg

Nach der Anmeldung werden die Bewerber bei Bedarf per SMS informiert und können zurückrufen. Wachenfeld: "Das funktioniert tadellos – und ist kostenlos". Es sei die Praxis der Zukunft, so ManagerSeminar.de.

Das Besondere an diesem Beispiel - im Gegensatz zu unseren bisher vorgestellten Fällen- ist, dass es sich nicht um hochqualifiziertes Personal handelt. Statt dessen wird ein breiteres Publikum angesprochen, im Grunde ist das Konzept ja auf die Breite des Publikums ausgerichtet. Eine gute Nachricht für alle Werbetreibenden.

Montag, 26. April 2010

QR-Code mit Rezeptur

"Wir haben aus den Gesprächen mit unseren Handelspartnern erfahren, dass viele Endverbraucher über den richtigen Einsatz von Zement wenig wissen. Beton-Rezepturen werden nach Gefühl gemischt und auf der Kleinbaustelle kann man im Bedarfsfall nirgends die richtige Rezeptur nachlesen", diagnostiziert Gernot Tritthart, Direktor Marketing und Innovation bei Lafarge Perlmooser, die Situation der Endverbraucher. Doch er kennt Abhilfe: "Das Handy hat jeder griffbereit und nichts ist einfacher, als mittels Scan die gewünschte Information abzurufen."

So kommt es, dass anlässlich des Betontages vom 22. bis 23. April im Austria Center Vienna Zement-Säcke mit QR-Code präsentiert werden.

QR-Code mit Rezeptur: Extended-Packaging jetzt auch in der Zementindustrie

Desweiteren erhält man Informationen über die Zementsorte, ihr Einsatzgebiet und Verarbeitungstipps. Damit erhält das Konzept des Extended-Packaging offiziell Einzug in die Zementindustrie und wird in unsere Labels aufgenommen.

Quelle: lafarge.at

Donnerstag, 22. April 2010

Studie: Vergleich QR-Code Nutzung in Japan und Deutschland

Liest man Artikel über QR-Codes, stolpert man regelmäßig über Aussagen bezüglich Japan als Vorreiterland des Mobile Tagging. Für viele ist das Argument: "In Japan funktionieren QR-Codes doch auch", sogar langsam ausgelutscht. Bisher gab es allerdings nie direkte Vergleichzahlen für die beiden Ländern.

Dank der kürzlich erschienen Studie der FH Schmalkalden und den regelmäßig veröffentlichen Zahlen auf whatjapanthinks, existieren jetzt erstmals Zahlen für einen fundierten Vergleich. Wir haben uns die Mühe gemacht, beide Länder anhand der Ergebnisse der Studien gegenüber zu stellen.


Das Ergebnis: In Japan nutzen fast drei mal so viele Menschen QR-Codes wie in Deutschland. Während in Japan somit fast jeder die kleinen Quadrate kennt, sind 50% der deutschen Bevölkerung bislang noch nicht wissentlich mit den Codes in Berührung gekommen. Die Codes haben dadurch nach wie vor einen sehr innovativen Charakter.

Werden die Codes in Deutschland vielleicht in den falschen Medien eingesetzt, was dazu führt, dass die Menschen nicht mit den Codes in Kontakt kommen?


Vergleicht man die Medien von denen QR-Codes bereits gescannt wurden, so liegen Deutschland und Japan recht nah beisammen. Leider wurde in der deutschen Studie nicht nach dem Scannen von Computern, bzw. Bildschirmen im Allgemeinen gefragt, was wiederum die hohe Anzahl an Antworten im Bereich "Andere Quellen" erklärt. Dieser Fakt konnte auch in der Studie anhand von Freitextantworten und Kommentaren bestätigt werden. Es ist deshalb davon auszugehen, dass das Scannen von digitalen Anzeigemedien auch in Deutschland eine ähnliche Beliebtheit genießt wie in Japan. Deutlichen Aufholbedarf gibt es noch in den Bereichen Werbeflyer und Produktverpackungen.

Fazit: Es gibt noch eine große Gruppe nicht erschlossener Nutzer in Deutschland, die es gilt mit innovativen Kampagnen zu gewinnen. Die Einsatzgebiete scheinen in Deutschland ebensowenig wie in Japan auf spezielle Medien beschränkt. Den kreativen Marketinggeistern sind somit keine Grenzen gesetzt.

Mittwoch, 21. April 2010

Let Video-tags Entertain You

Der US-amerikanische Unterhaltungskonzern Time Warner setzt auf Mobile Tagging. Im Magazin Entertainment Weekly werden am Freitag erstmals Codes gedruckt erscheinen, welche als Video-tags Trailer für das Sommerkino einsehbar machen. Warner nutzt hierzu das proprietäre System von Microsoft. Wir hatten vor kurzem schon einmal von der sinnvollen Nutzung dieses Services im Print berichtet, und geben dem Einsatz der Technologie in diesem Bereich daher das Prädikat besonders wertvoll :)

Allerdings kristallisiert sich in Amerika scheinbar das Problem von Anbietern mit geschlossenen Systemen heraus. Nach dem Streit zwischen Scanbuy und Neomedia sowie der Patententscheidung zu Gunsten letzteren, steigt nun auch Microsoft mit in das Spiel ein: wiederum mit einem eigenen, proprietären System. Allerdings sind die unterschiedlichen Systeme nicht kompatibel, was gerade für den Endkunden nervig werden kann. Wir empfehlen daher die Arbeit mit offenen Standards, auch oder gerade zur kommerziellen Nutzung. Mit dem richtigen Anbieter sind alle Vorteile eines geschlossenen Systems reproduzierbar, und Mobile Tagging im Allgemeinen offenbart sich dem User klarer und eindeutiger.
Die Titelseite von Entertainment Weekly; Ab Freitag mit Video-tags

QR-Code des Todes

Der britische Politiker Martin Tod wirbt für die anstehenden Wahlen in Winchester mit QR-Codes. Wie in Deutschland, ist es die liberale Ecke, welche im technischen Bereich die Initiative ergreift. Hierzulande hatten allerdings auch bereits die Grünen ihren mobilen "Auftritt".

Dem britischen Minister steht die Innovation besonders gut. Er ist bekannt für sein Engagement im digitalen Geschäft. Im besonderen beschäftigt ihn die Sicherung der Persönlichkeits- und Freiheitsrechte im Internet-Zeitalter.


Wahlplakat des liberalen Politikers Martin Tod. Der Code verlinkt die Webseite des Politikers

Quelle: 2d-code.co.uk

Dienstag, 20. April 2010

QR-Code und Lyrik

Was haben Gedichte und ein QR-Code gemeinsam? Zwei Dinge: Es handelt sich in beiden Fällen um verdichtete und um (quasi) verschlüsselte Information. Der Schriftsteller Martin Auer nutzt diese Pointe und den technischen Fortschritt nun für seine Kunst. Mittels QR-Code können sogannte Haiku, das sind 17-silbige Kurzgedichte, eingescannt und als SMS verschickt werden. Die Selbstvermarktung ist also viral angelegt. Hier ein Beispiel:


mehr

Mobile Tagging vs. Videodisplays in Print

Auf Grafiker.de habe ich einen sehr interessanten Beitrag über die Zukunft des Printgeschäfts in Werbung und Redaktion gefunden. Es geht um die neue Herausforderung in der Begegnung mit dem Kunden: den multimedialen Anspruch.

Hierzu stellen die "Grafiker" zwei Kampagnen gegenüber. Eine, welche im Otto-Versandhaus Mini-Displays verschickt:




und eine Mobile Tagging Kampagne von Microsoft mit proprietären HCCB-tag.





Betrachtet man die beiden Kampagnen, so werden mindestens zwei Dinge eindrucksvoll deutlich:

a) Wohin geht die Reise? Das Print-Geschäft muss sich der multimedialen Herausforderung stellen, und zwar nicht nur aus Prestige-, sondern auch aus praktischen Gründen. Konzepte, die auf die Ergänzung des geschriebenen Wortes um Sounds oder bewegte Bilder verzichten, befriedigen nicht mehr den Anspruch des Lesers. Der will mehr Infos und mehr Kanäle. Er erreicht dies durch Tippen oder Taggen.

b) Gerade ist die mobile Offensive aus dem Hause Microsoft in den Medien. Die Kin-Serie wird noch in diesem Jahr nach Deutschland kommen, Windows Mobile 7 entwickelt und Deutschland-Chef Achim Berg in die Staaten abkommandiert, um Microsoft mobil neben Google und Apple zu positionieren. Wie der dargestellte Beitrag zeigt, setzt man hier nicht auf verschickbare Displays, sondern auf die, welche man ohnehin bei sich trägt: Handydisplays. Der Einsatz von Videotags z. B. mit QR-Codes ermöglicht es ein Video online abzurufen und mit dem Handy anzusehen ohne ein teueres Mailing mit integriertem Display zu entwickeln.

Vergleicht man die beiden Methoden, ist zu sagen, dass die erste wohl eher Gag-Charakter hat und die letztere auf lange frist nicht nur rationaler und praktischer, sondern auch effektiver sein wird.

Montag, 19. April 2010

QR-Codes taggen durch die Blume

Auf der diesjährigen Landesgartenschau in Hemer sind QR-Codes zu entdecken. Der Deutsche Künstler Frank Haase stellt hier noch bis Ende Oktober 24 Bilder mit dem Thema Färberpflanzen aus, in welche die Matrizen integriert sind. Mobile Tagging gehört für ihn mittlerweile fest zu seinem künstlerischen Repertoire. „Interessant werden QR-Codes für die Kunst, weil sich damit ein völlig neuer Kommunikationsweg für den Künstler öffnet [...] Man kann mehr erzählen und vor allem behält der Künstler immer die Verfügungsgewalt über die digital verlinkten Inhalte auf der Website. Selbst dann, wenn das Bild verkauft ist und sich an einem anderen Ort befindet“, so Haase. Der verschlüsselte Content erzählt die Geschichte des Bildes in Form von Animationen, Textnachrichten oder Audio-Dateien.

QR-Code Kunst in braun
Die thematisierte Farbe wird mit ihrem symbolischen Charakter verbunden; rot: Liebe und Erotik


Besucher beim Taggen

Da sich die Beiträge in künstlerischen Bereich häufen, fassen wir sie euch ab sofort unter dem Label QR-Arts zusammen.

Freitag, 16. April 2010

Messe mit Matrix

Die Dornbirner Frühjahresmesse 2010 - 8. bis 11. April - setzt auf Mobile Tagging. In Zeitungen, auf Flyern und Plakaten: überall erhielt man durch die kleinen Quadrate den One-Click-Zugang zum mobilen Portal der Veranstaltung. Insgesamt sollen über 20 Medien auf diese Weise mobile gemacht worden sein. Über den Einsatz von Mediatracking ist nichts bekannt.


Der mobile Auftritt informierte in diesem Fall über Messe und Veranstalter. Desweiteren war die Teilnahme an einem Gewinnspiel möglich. Hierbei konnte man Tickets für die Veranstaltung gewinnen.

In Dornbirn entschied man sich für den Einsatz der Datamatrix. Im Gegensatz zum QR-Code ist diese weit weniger verbreitet, bringt allerdings auch Vorteile mit sich, da sie eine höhere Zeichendichte besitzt und somit unter Umständen weniger Platz beansprucht.

Quelle: blog.philipp.to/

Donnerstag, 8. April 2010

Die Firmenflotte als Werbeträger für QR-Codes

Werbung auf den Autos und Lieferwagen der Firmenflotte sieht man häufig. QR-Codes, wie am Beispiel der Rohrreinigung Lobbe, kommen dabei bislang noch recht selten zum Einsatz.


Aber warum eigentlich? Das Beispiel Lobbe zeigt was alles möglich ist.

Auf der mobilen Seite wird ein Video zur Grundstücksbewässerung und viele weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten angeboten. Der mobile Kanal mit QR-Code als Zugangsmitttel kann somit auch auf Fahrzeugen eine verkaufsfördernde Wirkung entfalten. Durch die oft bunten und sehr auffällig gestalteten Fahrzeuge wird der Kunde zwar aktiviert, aber nur selten angeregt just in diesem Momant zu interagieren. Mit QR-Codes ist das anders. Deshalb kann ich mir gut vorstellen auch in Zukunft weitere Fahrzeuge mit 2D-Codes auf der Strasse zu sehen. Da fällt mir ein: Auf das Scannen währen des Fahrens sollte man besser verzichten :-)

Source: 2d-code